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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Börsen erholen sich von den Vortagesverlusten – Kryptowährungen erneut unter Druck

Die Indizes machen einen Teil der Verluste vom Vortag gut. Allerdings dämpfen Stagflationssorgen die Kauflaune. Sichere Häfen wie Dollar und Anleihen bleiben gefragt.
20.07.2021 - 22:50 Uhr Kommentieren
In der berühmten Straße befindet sich der Sitz der New York Stock Exchange. Quelle: dpa
Die New Yorker Börse an der Wall Street

In der berühmten Straße befindet sich der Sitz der New York Stock Exchange.

(Foto: dpa)

Frankfurt Nach dem jüngsten Ausverkauf nutzen Anleger die Gelegenheit zum Wiedereinstieg in den US-Aktienmarkt. Der Standardwerteindex Dow Jones schloss am Dienstag 1,6 Prozent höher auf 34.511 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte ebenfalls 1,6 Prozent auf 14.498 Punkte vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 1,5 Prozent auf 4323 Punkte zu.

Stagflation beziehungsweise die Furcht davor dämpfe die Kauflaune allerdings, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Mit diesem Begriff bezeichnen Experten eine stagnierende Wirtschaft bei gleichzeitig anziehender Teuerung.

„Die Wachstumsdynamik lässt bereits nach und wegen steigender Coronavirus-Fallzahlen verdüstert sich der Ausblick“, fügte Wilson hinzu. „Gleichzeitig steigen die Preise kräftig.“ Versorgungsengpässe könnten Notenbanken schließlich nicht auflösen.

Investoren setzen allerdings darauf, dass die US-Notenbank Fed auf absehbare Zeit weiter Anleihen in großem Stil aufkaufen wird. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen Bonds zeitweise auf ein Fünfeinhalb-Monats-Tief von 1,151 Prozent.

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    Wegen der grassierenden Delta-Variante des Coronavirus war die Weltleitwährung als „sicherer Hafen“ ebenfalls gefragt. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, stieg um bis zu 0,2 Prozent auf ein Dreieinhalb-Monats-Hoch von 93,098 Punkten.

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    Unterdessen ging der Ausverkauf bei den Kryptowährungen weiter. Bitcoin verbilligte sich um 2,6 Prozent auf 29.980 Dollar und unterschritt erstmals seit rund einem Monat wieder die psychologisch wichtige 30.000er Marke. Ethereum büßte ein Prozent auf 1801 Dollar ein. „Es könnte nun eine längere Phase der Konsolidierung folgen, bevor es zur nächsten Rally kommt“, prognostizierte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus Axi. „In der Zwischenzeit müssen die Anleger akzeptieren, dass eine verstärkte Regulierung dieses Marktes unausweichlich ist.“

    Blick auf die Einzelwerte

    Netflix: Netflix hat mit seinen Vorhersagen für das Kundenwachstum die Anleger enttäuscht und seine Aktie auf Talfahrt geschickt. Im laufenden dritten Quartal dürften 3,5 Millionen zahlende Abonnenten gewonnen werden, teilte der US-Streamingpionier am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Experten erwarten Refinitiv-Daten zufolge jedoch gut 5,5 Millionen. Dabei übertraf Netflix im abgelaufenen zweiten Quartal mit 1,5 Millionen neuen Zuschauern die Vorhersagen von etwa einer Million. Der Umsatz lag mit 7,3 Milliarden Dollar faktisch gleichauf mit den Analystenprognosen. Die Netflix-Aktie gab im nachbörslichen Handel zunächst fünf Prozent nach.

    IBM: Die Aktien von IBM stiegen dagegen um 1,5 Prozent. Dank eines starken Cloud-Geschäfts hatte der IT-Konzern einen Quartalsumsatz über Markterwartungen vorgelegt. Anleger würden dies zwar willkommen heißen, kommentierten die Analysten der Berenberg Bank. Allerdings müsse IBM auch beweisen, dass die Strategie irgendwann Früchte in Form von Gewinnen trage.

    Immunome: Ein Antikörper-Cocktail des Pharmafirma zeigte bei ersten Tests ermutigende Ergebnisse bei der Behandlung der Delta-Variante. Der Aktienkurs sprang daraufhin um mehr als 20 Prozent in die Höhe.

    Halliburton: Gefragt waren auch die Titel des Ölindustrie-Dienstleisters, die sich um gut fünf Prozent verteuerten. Halliburton steigerte seinen Gewinn im Quartalsvergleich überraschend stark um ein Drittel auf 227 Millionen Dollar. Das verdanke das Unternehmen seiner gesteigerten Ertragskraft, lobte Analyst Waqar Syed von der Investmentbank ATB. Die Umsätze hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen.

    Mehr: Die versteckten Kosten der Neobroker

    • rtr
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