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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Börsen mit später Erholung ins Wochenende

Enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten und Exportprobleme in China haben den Anlegern zeitweilig die Laune verdorben. Zum Schluss kletterten die Indices dann aber noch fast wieder ins Plus.
Update: 08.03.2019 - 22:33 Uhr Kommentieren
Händler an der New Yorker Börse. Quelle: AFP
Wall Street

Händler an der New Yorker Börse.

(Foto: AFP)

New YorkEin unerwarteter Schwächeanfall des US-Arbeitsmarktes hat die Wall Street am Freitag belastet. Im Februar wurden in den USA statt der von Analysten erwarteten 180.000 neuen Stellen lediglich 20.000 aufgebaut und damit so wenig wie seit September 2017 nicht mehr.

Zudem brachen die Ausfuhren Chinas im Februar so stark ein wie seit drei Jahren nicht mehr und nährten die Sorgen vor einem Konjunktureinbruch. Die Exporte gingen um 20,7 Prozent zurück. Experten hatten lediglich mit einem Minus von 4,8 Prozent gerechnet.

„Am Markt herrscht derzeit eine große Unsicherheit über die weltweite wirtschaftliche Entwicklung“, sagte Shogo Maekawa, Investment-Stratege bei JPMorgan Asset Management. China trägt derzeit einen Handelsstreit mit den USA aus, der spürbar auf die Konjunktur durchschlägt.

Im Handelsstreit winkt außerdem einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge kein schneller Durchbruch. Keine der beiden Parteien sei der Ansicht, dass eine Vereinbarung unmittelbar bevorstehe, zitierte die Zeitung den amerikanischen Botschafter in China.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab bis zum frühen Nachmittag in New York 0,7 Prozent auf 25.284 Punkte nach, erholte sich zum Schluss aber wieder bis auf 25.450, ein Minus von 0,09 Prozent.. Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit 2743,07 um 0,21 Prozent schwächer, damit aber auf Tageshoch. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 13,32 Punkte auf 7408,14, er hatte zeitweilig über 100 Punkte im Minus notiert.

In Frankfurt ging der Dax 0,5 Prozent tiefer auf 11.457 Punkten aus dem Handel, der EuroStoxx50 sackte um 0,8 Prozent auf 3283 Punkte ab.

Bei den US-Einzelwerten gingen vor allem konjunkturabhängige Industriewerte in die Knie. Aktien von Boeing verloren 0,8 Prozent, die Papiere von Caterpillar 1,6 Prozent.

Die Ölkonzerne Exxon und Chevron gaben 1,43 und 0,26 Prozent nach, da der billionenschwere norwegische Staatsfonds Öl- und Gasunternehmen aus seinem Anlageuniversum streichen will.

Auf den Verkauflisten der Börsianer standen außerdem die Anteilsscheine von Amazon mit Minus 0,3 Prozent und Facebook, die sich nach deutlichen Verlusten aber wieder 0,28 Prozent ins Plus vorarbeiten konnten. Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren will einen Plan vorlegen, der die Zerschlagung von Technologie-Konzernen wie Amazon und Facebook zur Folge hätte.

Es sollten einige Übernahmen dieser Konzerne rückgängig gemacht werden, schrieb die Senatorin in einem Blog-Post. Dazu gehörten der Kauf von WhatsApp durch Facebook sowie Whole Foods durch Amazon. Die Aktien von Amazon waren zeitweilig um 1,3 Prozent und die Dividendenpapiere von Facebook um 0,9 Prozent eingebrochen.

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