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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Börsen schließen nach Fed-Entscheid uneinheitlich

Nach dem Zins-Entscheid der US-Notenbank Fed trennen sich die Investoren von Finanzwerten. Dow und S&P 500 beenden den Handelstag tiefer.
Update: 21.03.2019 - 00:31 Uhr Kommentieren
Händler an der New Yorker Börse. Quelle: AFP
Wall Street

Händler an der New Yorker Börse.

(Foto: AFP)

New YorkNach dem Zinsentscheid der US-Notenbank haben sich die Anleger an den New Yorker Börsen am Mittwoch von Finanzwerten getrennt. Dies habe die Börse insgesamt belastet, sagten Händler.

Angesichts der unsicheren Konjunkturaussichten will die US-Notenbank Fed dieses Jahr die Füße stillhalten und die Ära aggressiver Zinserhöhungen beenden. Die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell planen nach einem wahren Zinsfeuerwerk von neun Erhöhungen binnen drei Jahren für 2019 eine Pause. Erst 2020 könnte noch eine Anhebung kommen.

Der Leitzins ist nun in der Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent in etwa auf einem Niveau, das die Wirtschaft laut Powell weder anschiebt noch bremst. „Jetzt ist eine großartige Zeit, um geduldig zu sein“, betonte er. Aus den Konjunkturdaten lasse sich kein Grund ableiten, Zinsen zu erhöhen oder zu senken.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent tiefer auf 25.745 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 verringerte sich um 0,3 Prozent auf 2.824 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich dagegen um 0,1 Prozent auf 7.728 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 1,6 Prozent tiefer bei 11.603 Punkten aus dem Handel, der Euro Stoxx 50 büßte 0,9 Prozent auf 3.377 Zähler ein.

Einzelwerte im Fokus

Für Aufsehen sorgten die jüngsten Geschäftszahlen von Fedex, die der Logistikkonzern am Dienstag nach Handelsschluss veröffentlicht hatte. Fedex rechnet mit einem globalen Konjunkturabschwung und strich nach einem enttäuschenden Winterquartal seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr weiter zusammen. Die Aktien sackten letztlich um 3,5 Prozent ab.

Zu den positiven Ausreißern gehörten die Twitter-Aktien, die sich ohne fundamentale Nachrichten um mehr als vier Prozent befestigten. Mit einem Tageshoch von 32,65 Dollar hatten sie zudem den höchsten Stand seit fast einem Monat erreicht.

Ein Quartalsergebnis über Markterwartungen gab General Mills Auftrieb. Die Aktien des Anbieters von „Häagen-Dazs“-Eis stiegen um 2,2 Prozent.

Der Kurs des Euro legte nach den geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank deutlich zu und kostete zuletzt 1,1429 US-Dollar. Im frühen europäischen Handel war der Euro noch kurzzeitig bis auf 1,1336 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1354 (Dienstag: 1,1358) Dollar festgesetzt.

An der New York Stock Exchange wechselten rund eine Milliarde Aktien den Besitzer. 1.756 Werte legten zu, 2.030 gaben nach und 293 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,39 Milliarden Aktien 1.176 im Plus, 1.923 im Minus und 145 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten nach der Fed-Entscheidung zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 20/32 auf 100-24/32. Die Rendite sank auf 2,5387 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 31/32 auf 100-15/32 und rentierte mit 2,9761 Prozent.

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  • rtr
  • dpa
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