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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Börsen schließen wenig verändert – Johnson & Johnson unter Druck

Die US-Anleger haben nach dem langen Wochenende bei Energie- und Finanzwerten zugegriffen. Die Johnson & Johnson Papiere verlieren nach einer Milliardenstrafe stark.
01.06.2021 Update: 01.06.2021 - 23:13 Uhr Kommentieren
Blick in den Handelssaal der New York Stock Exchange. Quelle: dpa
Händler an der Börse New York

Blick in den Handelssaal der New York Stock Exchange.

(Foto: dpa)

New York Nach dem verlängerten Wochenende in den USA hat die Wall Street am Dienstag wenig verändert geschlossen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones stieg um 0,1 Prozent auf 34.575 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 blieb kaum verändert bei 4202 Zählern, der technologielastige Nasdaq verlor 0,1 Prozent auf 13.736 Stellen. Zu den Gewinnern gehörten Energie- und Finanzwerte, während Tech-Werte und Aktien von Firmen aus der Gesundheitsbranche unter Druck standen.

Haupt-Triebfeder für Optimismus an den Börsen sei die Aussicht auf ein Ende der Virus-Pandemie und die Normalisierung der Wirtschaft, sagte Rick Meckler, Partner beim Vermögensverwalter Cherry Lane. „Die Leute kommen zurück und kaufen Aktien in der Erwartung, dass sich die Lage bis zum Herbst verbessern und die Gewinne steigen werden.“ Anziehende Preise und Nachschub-Probleme in einigen Branchen würden ausgeblendet.

Mut machte Investoren die überraschend gute Stimmung der Einkaufsmanager aus der US-Industrie. Der Index stieg auf 61,2 Punkte und lag das zwölfte Mal in Folge über der Marke von 50 Zählern, die Wachstum signalisiert.

Rohöl-Anleger setzten ebenfalls auf eine kraftvolle Erholung der Konjunktur. Die US-Sorte WTI verteuerte sich zeitweise um bis zu 3,8 Prozent und kostete mit 68,87 Dollar je Barrel (159 Liter) so viel wie zuletzt vor knapp drei Jahren. Im späten Handel bröckelten die Zuwächse aber etwas ab. „Zwar gibt es Sorgen um neue Pandemie-Beschränkungen in Teilen Asiens“, schrieben die Analysten der ING Bank. „Der Markt scheint sich aber eher auf die positiven Nachfrage-Nachrichten aus den USA und Teilen Europas zu konzentrieren.“ Vor diesem Hintergrund gewannen Ölwerte wie Exxon und Chevron jeweils rund drei Prozent.

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    Blick auf die Einzelwerte

    Chevron: Eine Stütze für den Dow waren die 2,8 Prozent höheren Aktien des Ölkonzerns Chevron, denen ein starker Auftrieb beim Ölpreis Rückenwind gab. Dem folgten andere Branchenwerte wie ExxonMobil oder ConocoPhillips um 3,6 beziehungsweise 4,5 Prozent nach oben. Am Ölmarkt rückte die Spekulation auf eine stärkere Nachfrage nach dem Abflauen der Coronakrise stärker in den Vordergrund.

    Cloudera: Bei den Unternehmen stach Cloudera mit einem Kursplus von fast 24 Prozent auf 15,93 Dollar heraus. Die Finanzinvestoren KKR und Clayton Dubilier & Rice wollen die Datenanalyse-Firma von der Börse nehmen. Sie bieten dafür den Eignern 16 Dollar je Aktie oder insgesamt 5,3 Milliarden Dollar.

    Kasino-Betreiber: Gefragt waren auch Kasino-Betreiber wie Wynn, MGM, Melco und Las Vegas Sands, deren Titel sich um bis zu drei Prozent verteuerten. Auftrieb erhielten sie von versechsfachten Glücksspiel-Umsätzen in der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macau. Dank gelockerter Reise-Beschränkungen strömten wieder Besucher in die chinesische Sonderverwaltungszone und das weltgrößte Glücksspieler-Paradies.

    Johnson & Johnson: Für die Papiere von Johnson & Johnson ging es dagegen um 2,2 Prozent bergab. Der Oberste Gerichtshof der USA wies eine Berufung des Pharma- und Konsumgüter-Herstellers gegen eine zwei Milliarden Dollar schwere Strafzahlung wegen mutmaßlich Asbest-verseuchtem Babypuder zurück.

    Boeing: Zum Spitzenreiter im Dow avancierte mitten in den guten Konjunktursignalen mit Boeing ein klassischer Industriewert, dessen Aktien mit einem Anstieg um 3,1 Prozent ein Hoch seit Mitte April verbuchten.

    Bankensektor: Klare Kursgewinne gab es ferner im Bankensektor mit 2,8 Prozent bei Goldman Sachs sowie 1,1 Prozent bei JPMorgan.

    Reisebranche: Der Optimismus in Sachen sinkende Neuinfektionen und Corona-Lockerungen trieb allgemein die Aktien aus der Reisebranche an. Für die Papiere des Kreuzfahrtkonzerns Royal Caribbean Cruises ging es um 3,2 Prozent nach oben, unter den Fluggesellschaften fielen American und United Airlines mit Anstiegen um bis zu 2,3 Prozent positiv auf.

    AMC: Ansonsten waren die bei im Internet organisierten US-Kleinanlegern beliebten AMC-Aktien am Dienstag wieder stark angesprungen, dieses Mal um fast 23 Prozent. Bei der Kinokette machen die Lockerungen derzeit viel Hoffnung. Für Gesprächsstoff sorgte am Dienstag aber auch, dass sich die Investmentgesellschaft Mudrick Capital Management mit einem Aktienpaket eingekauft hat.

    Mehr: Mit welchen Anlagen sich jetzt noch etwas verdienen lässt.

    • rtr
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