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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Daten geben Wall Street Auftrieb – S&P 500 schließt mit Rekordhoch

Der Leitindex S&P 500 markiert den sechsten Rekord in Folge – angetrieben vom US-Arbeitsmarkt. Steil abwärts geht es mit den Aktien von Curevac.
01.07.2021 Update: 01.07.2021 - 23:17 Uhr Kommentieren
Blick in den Handelssaal der New York Stock Exchange. Quelle: dpa
Händler an der Börse New York

Blick in den Handelssaal der New York Stock Exchange.

(Foto: dpa)

Frankfurt Dank ermutigender US-Arbeitsmarktdaten knüpft die Wall Street zum Auftakt des neuen Halbjahrs an ihre jüngsten Kursgewinne an. Der breit gefasste Leitindex S&P 500 schloss 0,5 Prozent höher auf 4319 Punkten und damit den sechsten Tag in Folge auf einem Rekordhoch. Der Dow Jones der Standardwerte gewann 0,4 Prozent auf 34.633 Punkte. Der technologielastige Nasdaq rückte 0,1 Prozent auf 14.522 Punkte vor.

In der vergangenen Woche stellten 364.000 Amerikaner Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, rund 26.000 weniger als erwartet. Gleichzeitig fiel die Zahl der Entlassungen auf den niedrigsten Stand seit 21 Jahren. „Das ist ein echter Lichtblick“, sagte Cliff Hodge, Chefanleger des Vermögensverwalters Cornerstone. Dass die Zahl unter der Marke von 400.000 geblieben sei, werde sicher den Optimismus in der nachrichtenarmen Sommerzeit stützen.

Wichtiger für die Entwicklung der Börse in den kommenden Wochen sind jedoch die monatlichen Beschäftigtenzahlen am Freitag. Analysten prognostizierten für Juni den Aufbau von 700.000 Jobs außerhalb der US-Landwirtschaft. „Solide Daten wären zwar gute Nachrichten für die Wirtschaft insgesamt, könnten aber Inflationsängste und Diskussionen über eine Drosselung der Wertpapierkäufe durch die Notenbanken neu entfachen“, warnte Analyst Pierre Veyret vom Brokerhaus ActivTrades.

Blick auf die Einzelwerte

Curevac: Steil abwärts ging es mit den in den USA notierten Aktien von CureVac. Sie stürzten um fast acht Prozent ab, nachdem die endgültige Begutachtung der Testergebnisse die geringe Wirksamkeit des Coronavirus-Impfstoffs bestätigt hatte. Die deutsche Biotechfirma hofft dennoch auf eine Zulassung und die Verwendung des Vakzins durch die EU.

Walgreens: Daneben rückte Walgreens ins Rampenlicht. Die Apotheken- und Drogeriemarktkette machte unter anderem dank der Coronavirus-Massenimpfungen im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 1,71 Milliarden Dollar aufgelaufen. Daher hob das Unternehmen sein Ziel für das Gewinnwachstum im Gesamtjahr auf zehn Prozent an. Dies sei aber immer noch konservativ, monierte Analyst Brian Tanquilut von der Investmentbank Jefferies. Walgreens-Aktien verloren 7,4 Prozent.

Micron: Auch Micron konnte mit einem Quartalsergebnis über Markterwartungen und einer Anhebung der Gesamtjahresziele nicht punkten. Die Titel des Halbleiter-Herstellers rutschten um 5,7 Prozent ab. Weitere größere Preiserhöhungen für Speicherchips seien nicht zu erwarten, prognostizierte Analyst Kinngai Chan vom Research-Haus Summit Insights. Die Entwicklung nähere sich ihrem Höhepunkt.

Didi: Im Blick stand zudem der Börsenneuling Didi, dessen Aktien nun um 16 Prozent auf 16,40 Dollar stiegen. Die zum Preis von 14 Dollar ausgegebenen Anteilsscheine des chinesischen Uber-Rivalen waren tags zuvor zeitweise bis auf 18 Dollar nach oben geschossen, bevor die Zeichnungsgewinne bis Handelsschluss fast komplett zusammenschmolzen. Uber legten um 0,9 Prozent zu und die Anteile des kleineren Konkurrenten Lyft gewannen 2,3 Prozent.

Krispy Kreme: Die zum Firmenimperium der deutschen Milliardärsfamilie Reimann gehörende US-Donutkette Krispy Kreme ging an diesem Tag an die Börse, nahm aber deutlich weniger Geld ein als erhofft. Zu 17 Dollar statt über 20 Dollar je Anteilsschein platziert, stiegen die Papiere an diesem Tag allerdings auf 21 Dollar, was ein Plus von rund 24 Prozent bedeutete.

Chevron: Auch Ölaktien waren gefragt: Chevron stiegen um 1,4 Prozent und ConocoPhillips um 3,3 Prozent. Das Ölkartell Opec und seine Partnerländer haben sich in ihren laufenden Gesprächen vorerst nicht auf eine Strategie zur Ausweitung der Fördermengen einigen können. Am Freitag soll die Diskussion weitergehen. Dass womöglich die Tagesförderung nicht so stark erhöht werden dürfte wie zuvor prognostiziert, trieb die Ölpreise hoch.

Mehr: Anleger positionieren sich für einen ruhigen Sommer – Crash ist unwahrscheinlich.

  • rtr
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