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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Jobdaten stimmen Anleger vorsichtig – Wall Street schließt uneinheitlich

US-Anleger haben sich am Freitag nach mauen Arbeitsmarktdaten zurückgehalten. Bei den Einzelwerten gerieten die Papiere von Facebook unter Druck.
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Ein Händler auf dem Börsenparkett. Quelle: AP
Wall Street

Ein Händler auf dem Börsenparkett.

(Foto: AP)

New York Die US-Börsen haben sich am Freitag nach nicht so stark wie erhofft ausgefallenen Stellenaufbaus uneinheitlich ins Wochenende verabschiedet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent höher auf 26.797 Punkten. Der technologielastige Nasdaq gab dagegen 0,2 Prozent auf 8103 Punkte nach. Der breit gefasste S&P 500 legte 0,1 Prozent auf 2978 Punkte zu.

Für Unterstützung sorgten frische Geldspritzen für Chinas Wirtschaft. Angesichts der Konjunkturabkühlung gewährt Chinas Notenbank den Geldhäusern mehr Freiraum für weitere Kredite und senkte Reserveanforderungen für die Banken (RRR) zum dritten Mal in diesem Jahr.

In den USA entstanden im August 130.000 neue Jobs, Ökonomen hatten 158.000 vorhergesagt. Die Stundenlöhne stiegen um 0,4 Prozent - so stark wie seit Februar nicht mehr und deutlicher als erwartet. „Wenn die Löhne und schließlich die Inflation ansteigen, wird es für die Fed deutlich schwieriger, die Zinsen deutlich zu senken“, sagte Stratege Thomas Altmann vom Handelshaus QC Partners.

Trotz der Steigerung im August bleibe der Druck auf die Fed, die Zinsen zu senken, aber hoch, meinte Ökonom Christoph Balz von der Commerzbank. Bislang gilt eine Zinssenkung der Fed Mitte September um einen viertel Prozentpunkt als sicher. Einige Investoren wetten sogar auf einen doppelt so großen Schritt.

Fed-Chef Jerome Powell sagte auf einer Veranstaltung des Swiss Institute of International Studies (SIAF) in Zürich, dass die US-Notenbank angesichts der negativen Auswirkungen des Zollkonflikts auf die Konjunktur für eine weitere Zinssenkung bereitstehe. Die Zentralbank werde „weiter angemessen handeln“, um das Wachstum zu stützen. Mit einer ähnlichen Formulierung hatte er die Märkte bereits im Sommer auf die jüngste Zinssenkung Ende Juli eingestimmt. „Es ist unsere Pflicht, unsere Werkzeuge zur Stützung der Wirtschaft zu nutzen. Und das werden wir weiter tun“, betonte Powell nun.

Einzelwerte im Fokus

Eine Anhebung der Jahresziele von Lululemon schickte die Aktien des Anbieters von Yogabekleidung mit einem Kursaufschlag von fast acht Prozent auf Höhenflug. Das Online-Geschäft brummt bei Lululemon, vor allem die Yogahosen für Männer sind ein Verkaufsschlager.

US-Kartellermittlungen setzten Facebook zu. Die Aktien verloren 1,8 Prozent. Der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James zufolge arbeiten mehrere Bundesstaaten bei den Untersuchungen zusammen.

In Frankfurt legte der Dax ein halbes Prozent auf 12.191 Punkte zu. Der EuroStoxx50 gewann 0,3 Prozent auf 3495 Zähler.

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