Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Technologiewerte setzen Rekordjagd fort – US-Börsen schließen mit kleinen Gewinnen

Der Technologie-Index Nasdaq klettert auf ein frisches Allzeithoch bei über 15.000 Punkten. Euphorie herrscht aber angesichts der Delta-Variante nicht.
25.08.2021 Update: 25.08.2021 - 22:32 Uhr Kommentieren
Das Straßenschild vor der New Yorker Börse. Quelle: Reuters
Wall Street

Das Straßenschild vor der New Yorker Börse.

(Foto: Reuters)

Frankfurt, New York Die jüngste Rekordjagd einiger US-Indizes ist am Mittwoch an den New Yorker Börsen mit moderaten Gewinnen weiter gegangen. Da sich die zentrale Debatte unter Anlegern weiter um die geldpolitischen Perspektiven dreht, hielt sich die Risikobereitschaft der Anleger vor einem mit Spannung erwarteten Zentralbank-Symposium in Grenzen. Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,11 Prozent auf 35.405 Punkte. Sein Rekord bleibt damit schon mehr als eine Woche alt.

Für die Indizes S&P 500 sowie Nasdaq 100 reichte der Schwung aber, um die bisherigen Bestmarken knapp zu überbieten. Der marktbreite S&P notierte im Verlauf erstmals knapp über 4500 Punkten, am Ende stieg er um 0,22 Prozent auf 4496 Punkte. Das technologielastige Nasdaq-Barometer ging nach seinem zeitweisen Sprung über 15.400 Punkte noch 0,07 Prozent höher bei 15.368 Zählern aus dem Handel.

Reine Euphorie herrschte Börsianern zufolge aber dennoch nicht. „Wenn es um das Vertrauen der Anleger in die Richtung des Marktes geht, gibt es immer noch große Angst vor der Delta-Variante“, sagte Investmentexperte Greg Bassuk vom New Yorker Vermögensverwalter AXS. „Es gibt keinen konsistenten Satz von Datenpunkten, an denen wir uns orientieren können, wenn es darum geht, die längerfristige Richtung der Märkte zu kennen.“

Zudem hielten einige Anleger in Erwartung geldpolitischer Signale von der Notenbank-Konferenz Jackson Hole zum Wochenschluss die Füße still. Sie erhoffen sich am Freitag Hinweise von Fed-Chef Jerome Powell bezüglich einer möglichen Verringerung der Anleihekäufen der US-Notenbank. Die eigentliche Entscheidung über den genauen Beginn des sogenannten Taperings erwarten die meisten Börsianer allerdings erst für eine der kommenden Fed-Sitzungen. „Obwohl wir nichts erwarten, ist der Markt anfällig für Gerüchte über Tapering oder Interpretationen seiner Bemerkungen über das Tapering“, sagte Julian Emanuel, Chefstratege für Aktien und Derivate beim Handelshaus BTIG. Auch das Thema Inflation sorge weiterhin für Nervosität.

An den Rohstoffmärkten machten Gold-Investoren Kasse. So fiel der Preis für das Edelmetall um 0,9 Prozent auf Dollar pro 1786 Dollar je Feinunze. „Wir sehen eine leichte Erholung des Dollar und auch einige Investoren, die nach den großen Kursanstiegen Gewinne einfahren“, sagte Carlo Alberto De Casa, Marktanalyst bei Kinesis. Der Ölpreis legte hingegen erneut zu. Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 71,58 Dollar je Fass.

Tech-Titel wie Facebook, Microsoft, und Google-Inhaber Alphabet zählten zu den Gewinnern am Aktienmarkt. Auch Finanzwerte legten zu. Der breitere Bankenindex sprang um 2,3 Prozent und folgte damit einem Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen. Moderna-Aktien kletterten um 1,4 Prozent. Der Konzern hat das Antragsverfahren bei der US-Gesundheitsbehörde für die vollständige Zulassung seines Corona-Impfstoffes für Personen ab 18 Jahren abgeschlossen.

Aus den Depots flogen hingegen Papiere aus den Sektoren Gesundheit und Versorger. Bei den Verlierern stachen die Papiere von Nordstrom mit einem Abschlag von rund siebzehn Prozent hervor. Der Warenhaus-Betreiber hinkt bei der Aufholjagd nach Lockerung der Pandemiebeschränkungen den Konkurrenten Macy's and Kohl's deutlich hinterher. Die Analysten von Credit Suisse bezeichneten die Nettoumsätze im zweiten Quartal als enttäuschend. Hingegen punktete der Sportartikelhändler Dick's Sporting Goods mit einer Prognoseanhebung und einer Sonderdividende. Die Titel stiegen um rund fünfzehn Prozent.

US-Börsenexperte Koch: „Die Covid-Neuinfektionen sind das Thema Nummer eins an der Wall Street“

Blick auf weitere Einzelwerte

Urban Outfitters: Die Wertpapiere rutschten rund zehn Prozent ab. Der Einzelhändler gab eine enttäuschende Prognose für das Quartal ab und begründete dies mit höheren Kosten und geringeren Großhandelsumsätzen. Die Zahlen für das zweite Quartal waren jedoch weitgehend besser als erwartet, was auf starke digitale Verkäufe zurückzuführen war.

Johnson & Johnson: Eine Auffrischimpfung mit dem Covid-19-Vakzin von Johnson & Johnson erhöht die Zahl der Antikörper laut Zwischendaten aus zwei frühen klinischen Studien deutlich. Eine zweite Dosis des Vakzins führt zu einem neunmal höheren Niveau bindender Antikörper als 28 Tage nach Erhalt der ersten Dosis, wie J&J mitteilt. Die Aktie gab aber 0,66 Prozent nach.

Campbell Soup: Die Aktie gaben 2,1 Prozent nach. Die Investmentbank Piper Sandler hatte die Bewertung des Lebensmittelherstellers von „übergewichten“ auf „neutral“ herabgestuft. Die Rohstoffinflation dürfte das Ergebnis des Unternehmens belasten.
Mehr: Fünf Aktien, bei denen sich jetzt noch der Einstieg lohnen könnte

  • rtr
Startseite
Mehr zu: Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 - US-Technologiewerte setzen Rekordjagd fort – US-Börsen schließen mit kleinen Gewinnen
0 Kommentare zu "Dow Jones, Nasdaq, S&P 500: US-Technologiewerte setzen Rekordjagd fort – US-Börsen schließen mit kleinen Gewinnen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%