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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Zollstreit mit EU lastet auf der Wall Street

Die Angst vor einer neuen Eskalation im Handelsstreit macht der Wall Street zu schaffen. Der Dow-Jones-Index schloss am Dienstag 0,7 Prozent schwächer.
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Händler an der New Yorker Börse. Quelle: AP
Wall Street

Händler an der New Yorker Börse.

(Foto: AP)

New YorkAngst vor einer neuen Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und Europa haben die Wall Street am Dienstag unter Druck gesetzt. Auf die Stimmung der Anleger drückte zudem der jüngste Wirtschaftsausblick des Internationalen Währungsfonds (IWF). Der IWF geht davon aus, dass sich die globale Konjunktur mehr abkühlen wird als bislang erwartet. Für viele wichtige Industrie- und Schwellenländer ist er pessimistischer als noch im Januar.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,7 Prozent schwächer bei 26.150 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,6 Prozent nach auf 2878 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte ebenfalls 0,6 Prozent auf 7909 Stellen ein. Der Dax verlor in Frankfurt 0,9 Prozent auf 11.850 Punkte, der Euro Stoxx 50 0,4 Prozent auf 3424 Zähler.

Einzelwerte im Fokus

Im Streit über Subventionen für Airbus will US-Präsident Donald Trump europäische Flugzeuge und -zulieferteile sowie Spirituosen und andere Produkte im Volumen von elf Milliarden Dollar mit Zöllen belegen. Die EU-Kommission kündigte für den Fall Vergeltungsmaßnahmen gegen Boeing an, dem sie auch schon seit Langem illegale US-Beihilfen vorwirft. Der Streit sei zwar nicht neu, sagte ein Börsianer. „Aber er bekommt eine neue Dynamik.“

Zu den Verlierern zählten Boeing-Aktien. Sie gaben 1,5 Prozent nach. Der US-Flugzeugbauer musste im ersten Quartal einen drastischen Auftragsrückgang hinnehmen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,56 Milliarden Aktien den Besitzer. 1008 Werte legten zu, 2737 gaben nach, und 299 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,96 Milliarden Aktien 837 im Plus, 2239 im Minus und 176 unverändert.

An den US-Kreditmärkten legten die zehnjährigen Staatsanleihen 04/32 auf 101-01/32 zu. Die Rendite sank auf 2,504 Prozent. Der 30-jährige Bond stieg 05/32 auf 101-21/32 und rentierte mit 2,916 Prozent.

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