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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Vor wichtigen Quartalsberichten – Wall Street schließt kaum verändert

Anleger sind angesichts der langsamer wachsenden US-Wirtschaft vorsichtiger. Im Vorfeld wichtiger Quartalszahlen bleiben riskante Geschäfte zudem aus.
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Im Blick haben Anleger auch den Bericht von Sonderermittler Robert Mueller. Quelle: Reuters
Wall Street in New York

Im Blick haben Anleger auch den Bericht von Sonderermittler Robert Mueller.

(Foto: Reuters)

New YorkUS-Anleger haben am Donnerstag Aktien aus Furcht vor einer Konjunkturabkühlung nur mit spitzen Fingern angefasst. Wertpapiere führender Betriebe aus dem Gesundheitswesen sorgten für leichte Dämpfer der US-Aktien-Indizes. Bei Wertpapieren von Banken verhielten sich Investoren wegen der für Freitag erwarteten Quartalszahlen von JP Morgan Chase und Wells Fargo besonders abwartend.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel mit einem hauchdünnen Minus von 0,05 Prozent und kam auf 26.143 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,1 Punkt zu und blieb praktisch unverändert bei 2888 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,2 Prozent auf 7947 Punkte.

Man stehe am Beginn der Bilanzsaison, und deshalb sei es nicht unüblich, dass sich die Märkte seitwärts bewegten, bis klar sei, wohin die Reise gehe, sagte der Marktstratege von National Securities, Art Hogan. „Das Wachstum in den USA ist in diesem Jahr nicht so ausgeprägt wie im vergangenen Jahr und wird wohl im weiteren Verlauf weiter an Geschwindigkeit verlieren“, sagte Chef-Anlagestratege Chris Scicluna vom Handelshaus Daiwa Capital Markets.

Gedämpft wurde die Stimmung an der Börse zunächst unter anderem davon, dass die US-Unternehmen in der vergangenen Woche weniger Arbeitsplätze geschaffen haben als erwartet.

Einzelwerte im Fokus

Quartalszahlen hatten bereits am Mittwoch nachbörslich das Einzelhandelsunternehmen Bed Bath & Beyond sowie die Großhandelskette Costco Wholesale vorgelegt. Anleger reagierten entsetzt auf den ersten Jahresverlust von Bed Bath & Beyond seit nahezu drei Jahrzehnten als börsennotiertes Unternehmen. Investoren fordern nun einen Wechsel im Management. Die Papiere brachen um 8,76 Prozent ein.

Ein Minus um 1,78 Prozent verbuchten die Costco-Aktien, nachdem die Großhandelskette beim Gesamtumsatz auf vergleichbarer Fläche im abgelaufenen Quartal enttäuscht hatte.

Tesla standen wieder einmal im Blick. Die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ hatte berichtet, dass der Elektroautohersteller und sein japanischer Partner, der Elektronikkonzern Panasonic, ihre gemeinschaftlichen Investitionen in den Ausbau der weltweit größten Batteriefabrik wegen sinkender Margen in diesem Geschäft auf Eis legen wollen. Der Tesla-Kurs sackte um 2,77 Prozent ab.

Der Euro gab im New Yorker Handel etwas nach. Im Tief kostete die Gemeinschaftswährung 1,1250 US-Dollar. Zuletzt wurden 1,1256 Dollar bezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1264 (Mittwoch: 1,1279) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8878 (0,8866) Euro gekostet.

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  • rtr
  • dpa
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