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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Vor Zinsentscheid der Fed – Wall Street legt leicht zu

Die US-Börsen haben zwei Tage vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed hinzugewonnen. Bei den Einzelwerten erreichten die Aktien von Pfizer-Zukauf Array Biopharma ein Rekordhoch.
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Sinkende Zinsen lassen Aktienkurse tendenziell steigen. Quelle: Reuters
Händler an der New Yorker Börse

Sinkende Zinsen lassen Aktienkurse tendenziell steigen.

(Foto: Reuters)

New York Die US-Börsen haben zwei Tage vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed leicht zugelegt. Börsianer rechnen nicht damit, dass die Notenbank am Mittwoch den Leitzins senkt – erwarten aber ein Signal, dass es zu einem derartigen Schritt in den kommenden Monaten kommt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,1 Prozent auf 26.112 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich ebenfalls um 0,1 Prozent auf 2889 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,6 Prozent auf 7845 Punkte.

Die Hoffnung auf niedrigere Zinsen hat dem S&P allein seit Monatsanfang zu einem Kursgewinn von fünf Prozent verholfen. Der Fokus werde nun darauf liegen, welchen Ton die Notenbank anschlägt, sagte Scott Brown, Chefvolkswirt bei der Investmentbank Raymond James. „Jerome Powell muss bei dem, was er sagt, sehr vorsichtig sein.“ Schließlich wolle man keine Panik im Markt, wenn die Fed zu spät reagiere.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Einzelwerten schnellten die Aktien von Array Biopharma um 57 Prozent nach oben und erreichten ein Rekordhoch. Der Rivale Pfizer will das Unternehmen für 10,64 Milliarden Dollar kaufen und damit sein Geschäft mit Krebsmedikamenten ausbauen.

Ähnlich deutlich war der Kurssprung bei Sotheby's wegen eines Gebots des Medien- und Telekomunternehmers Patrick Drahi, der das bekannte Auktionshaus nach 31 Jahren mit der Zustimmung des Sotheby's-Managements wieder von der Börse nehmen möchte. Die Aktie schoss um 58,6 Prozent auf 56,13 Dollar hoch, lag damit aber knapp unter dem Gebot von 57 Dollar je Aktie.

In Europa blieben die Anleger in Deckung. „Viele haben Angst, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden“, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Dax und Euro Stoxx 50 bewegten sich bei geringen Umsätzen kaum. Der Dax schloss 0,1 Prozent leichter bei 12.085 Punkten, der Euro Stoxx legte 0,1 Prozent zu auf 3.383 Punkte. Auf die Stimmung drückten der weiter schwelende Handelsstreit sowie der geopolitische Konflikt zwischen den USA und dem Iran, sagte Timo Emden vom Analysehaus Emden Research.

Ihren Blick richten die Anleger zudem auf den G20-Gipfel am Monatsende in Japan, bei dem ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping geplant ist. „Mit einer Beilegung des Zollstreits ist allerdings nicht zu rechnen“, warnte Thomas Metzger, Chef der Vermögensverwaltung beim Bankhaus Bauer. „Zu festgefahren scheint die Situation inzwischen.“

Mehr: Die Märkte haben hohe Erwartungen an die Fed, doch die Gemeinde der Ökonomen ist gespalten. Zentralbankchef Powell steht zwischen den Stühlen.

Finance Briefing
  • rtr
  • dpa
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