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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street schließt im Minus – Anleger vor neuen Handelsgesprächen nervös

Vor der nächsten Runde der Handelsgespräche zwischen den USA und China geben sich viele Anleger skeptisch. Der Dow Jones-Index schließt im Minus.
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Zunehmend in den Blick geraten die Quartalsergebnisse der Firmen. Quelle: AP
Händler an der Wall Street

Zunehmend in den Blick geraten die Quartalsergebnisse der Firmen.

(Foto: AP)

New York Wenige Tage vor neuen Handelsgesprächen zwischen den USA und China sind US-Anleger in Deckung gegangen. US-Wirtschaftsberater Larry Kudlow äußerte sich am Montag zwar zuversichtlich, dass es Fortschritte geben könnte.

Die USA schauten sich die Vorschläge der Volksrepublik an, sagte er vor Journalisten. Seine Aussagen konnten die nervösen Anleger aber nur zeitweise beruhigen. Die Gespräche zwischen den USA und China gehen am Donnerstag in die nächste Runde. „Jetzt heißt es nur abwarten“, sagte Investmentberater Alan Lancz.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging bei 26.478 Punkten 0,4 Prozent tiefer aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 verlor ebenfalls 0,4 Prozent auf 2939 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,3 Prozent auf 7956 Punkte ein.

In Europa hatten die Anleger zuvor wieder etwas Mut gefasst. Der Dax schloss 0,7 Prozent fester mit 12.097 Zählern, der EuroStoxx50 gewann 0,6 Prozent auf 3468 Punkte.

Zunehmend in den Blick geraten die Quartalsergebnisse der Firmen. Anleger erhoffen sich daraus Hinweise, wie stark der Handelskrieg die US-Firmen schon in Mitleidenschaft gezogen hat. Von dem Datenanbieter Refinitiv befragte Analysten stellen sich auf die schwächsten Quartalsbilanzen seit 2016 ein. Die Gewinne der Firmen im S&P 500 dürften demnach um 2,7 Prozent sinken.

Einzelwerte im Fokus

Die Aktien von General Motors gaben 0,5 Prozent nach. Der führende US-Autobauer steckt in einem Arbeitskampf. Die Tarifverhandlungen erlitten am Sonntag einen Rückschlag, nachdem die Gewerkschaft das jüngste Angebot zurückgewiesen hatte. Analysten zufolge hat der Streik GM bislang eine Milliarde Dollar gekostet.

Der angeschlagene Mischkonzern General Electric (GE) will die Betriebsrenten für 20.000 Mitarbeiter in den USA einfrieren. Damit sollten die Pensionsverpflichtungen um fünf bis acht Milliarden Dollar reduziert werden, teilt GE mit. Davon betroffen sind auch 700 Beschäftigte die vor 2011 in das Management aufgestiegen sind. Betriebsrentenempfänger seien von den Kürzungen ausgenommen. GE hatte bereits seit 2012 keine neuen Mitarbeiter mehr in sein Pensionssystem aufgenommen. Der Konzern ächzt unter einer hohen Schuldenlast und versucht diese mit Einsparungen und Verkäufen von Tochterfirmen abzubauen. Die Aktie notierte am Montag im Handelsverlauf wenig verändert.

Eine Hochstufung stützt die Aktien des US-Mitfahrdienstes Uber: Sie legten zwischenzeitlich rund zwei Prozent zu. Die Experten der Citigroup hoben ihre Empfehlung auf „buy“ von „neutral“ an und begründeten das unter anderem damit, dass die Geschäfte im dritten Quartal besser laufen dürften.

Mehr: Die Stimmung der Anleger bewegt sich nahezu auf dem Niveau von Mitte August, als der Dax eine Sommerrally startete. Doch diesmal ist es anders.

  • rtr
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