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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street schließt im Minus – Intel und IBM enttäuschen Anleger

Hohe Kursverluste von Intel und IBM haben die Stimmung an der Wall Street zum Wochenschluss getrübt. Auf Wochensicht konnte der Dow Jones dennoch ein Plus verbuchen.
22.01.2021 Update: 22.01.2021 - 23:11 Uhr Kommentieren
In der berühmten Straße befindet sich der Sitz der New York Stock Exchange. Quelle: dpa
Die New Yorker Börse an der Wall Street

In der berühmten Straße befindet sich der Sitz der New York Stock Exchange.

(Foto: dpa)

Frankfurt, New York Den rekordverwöhnten US-Börsen ist zum Wochenschluss die Puste ausgegangen. Lange Gesichter gab es bei den Anlegern von IBM und Intel, deren Aktienkurse in den Keller rauschten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Freitag 0,6 Prozent tiefer bei 30.996 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 büßte 0,3 Prozent auf 3.841 Punkte ein. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,1 Prozent auf 13.543 Punkte vor. Auch in Europa gingen die Börsen tiefer aus dem Handel.

Strategen rechneten allerdings nur mit einem kurzfristigen Durchhänger an den Börsen. In den vergangenen Tagen hatte die Aussicht auf weitere Konjunkturhilfen unter dem neuen US-Präsidenten Joe Biden die Indizes auf neue Bestmarken getrieben. „Die kurzfristige Dynamik wird sich wahrscheinlich fortsetzen“, sagte Investmentstratege Mark Heppenstall vom Vermögensverwalter Penn Mutual Asset Management. „Mit einer Fed, die aufs Gas tritt, und sehr wahrscheinlichen fiskalischen Impulsen in naher Zeit hat man das Gefühl, dass es immer noch eine Menge Liquidität gibt.“

Dennoch gibt die grassierende Corona-Pandemie den Anlegern Anlass zur Sorge. Präsident Biden hatte in einer Ansprache aus dem Weißen Haus gesagt, vermutlich werde die Zahl der Toten in den USA im kommenden Monat die Marke von 500.000 überschreiten. „Das unterstreicht wirklich nur, dass noch Herausforderungen vor uns liegen, und das gibt einigen der optimistischeren Investoren auf dem Markt einen Grund, innezuhalten, bevor sie weitere Aktien kaufen“, sagte Marktexperte Max Gokhman vom Vermögensverwalter Pacific Life Fund Advisor.

Rohstoff-Anleger machten vor allem die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen in China nervös, sagte Stephen Innes, Chef-Anlagestratege des Brokerhauses Axicorp. Es drohe eine geringere Nachfrage des weltgrößten Abnehmers. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 1,6 Prozent auf 55,20 Dollar je Barrel (159 Liter).

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    Einzelwerte

    IBM: Zu den größten Verlierern zählten die Aktien von IBM. Eine Verunsicherung bei Kunden in der Coronakrise hat dem US-Computerkonzern im Quartal einen Umsatzrückgang eingebrockt. Die Erlöse fielen im vierten Quartal um 6,5 Prozent auf knapp 20,4 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Aktien notierten zeitweise zehn Prozent tiefer.

    Intel: Intel hatte dagegen am Donnerstag kurz vor Handelsschluss mit dem Quartalsbericht die Anleger überzeugt. Der Kurs war daraufhin in der Spitze um neun Prozent nach oben geschnellt auf den höchsten Stand seit Juni vergangenen Jahres. Auf diesem Niveau machten Investoren nun am Freitag Kasse und strichen Kursgewinne ein. Zudem waren einige Investoren offenbar enttäuscht über Aussagen des angehenden Vorstandschefs Pat Gelsinger, der weiterhin den Großteil der Intel-Chips selbst fertigen will – was einige wegen der Probleme der hauseigenen Fertigungstechnik in der jüngeren Vergangenheit kritisch sehen. „Sie sitzen das Problem aus“, sagte Analyst Patrick Moorhead vom Beratungshus Moor Insights & Strategy. Die Aktien gaben rund neun Prozent nach.

    US-Börsenexperte Koch: „Die Berichtssaison an der Wall Street beginnt ausgesprochen robust“

    Mytheresa: Der Münchener Online-Luxusmodehändler knüpft an sein erfolgreiches Debüt vom Vortag an. Die Aktie von Mytheresa legt um weitere sieben Prozent zu, nachdem sie ihren ersten Handelstag am Donnerstag mit einem Plus von 19,23 Prozent beendet hatte.

    PPG: Der Farbenhersteller PPG Industries gab bekannt, dass die Verkaufszahlen im vierten Quartal gesunken sind. Die Aktien verlieren zwischenzeitlich mehr als drei Prozent.

    Kansas City Southern: Das Eisenbahnunternehmen sagt für 2021 ein zweistelliges Umsatzwachstum voraus. Die Papier legten daraufhin 1,3 Prozent zu.

    Microsoft, Apple und Facebook: Kursgewinne bei den schwergewichtigen Aktien von Microsoft, Apple und Facebook von bis zu 1,6 Prozent begrenzten die Verluste am Gesamtmarkt zumindest etwas. Hier hoffen Investoren auf erfreuliche Nachrichten in der laufenden Bilanzsaison.

    Mehr: Die blaue Welle kommt: Diese Aktien dürften von Präsident Bidens Politik profitieren

    • rtr
    • dpa
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