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Händler an der New Yorker Börse

Der Dow Jones setzt seinen Erfolgskurs fort.

(Foto: Bloomberg)

Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street schließt im Plus – Anleger hoffen auf Lockerung der Geldpolitik

Die Aussicht auf eine neue Flut billigen Notenbank-Geldes in Europa versetzt US-Anleger in Kauflaune. Donald Trump macht zusätzlich Hoffnung im Handelsstreit mit China.
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New York In der Hoffnung auf eine Lockerung der Geldpolitik durch die Fed sind Anleger am Dienstag in den US-Aktienmarkt eingestiegen. Die US-Notenbank werde zwar am Mittwoch noch keine Zinssenkung verkünden, prognostizierte Steven Skancke, Chef-Wirtschaftsberater des Vermögensverwalters Keel Point. „Aber alle werden die Ohren spitzen, ob Fed-Chef Jerome Powell etwas zum Ausblick sagt und Hinweise auf die nächsten Schritte liefert.“

Der Dow-Jones-Index schloss 1,4 Prozent höher auf 26.465 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um ein Prozent auf 2917 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,4 Prozent auf 7953 Punkte.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Einzelwerten waren die Titel von Boeing gefragt, die sich um 5,4 Prozent verteuerten. Der Flugzeugbauer erhielt auf der Pariser Flugshow Aufträge für bis zu 200 Maschinen seines Krisenflugzeugs 737 Max, das nach zwei Abstürzen derzeit weltweit am Boden bleiben muss. Die British-Airways-Mutter IAG unterzeichnete eine entsprechende Absichtserklärung.

Eine von US-Präsident Donald Trump angekündigte Wiederaufnahme der Handelsgespräche mit China gab zudem den US-Stahlwerten Auftrieb. Die Aktien von AK Steel, Nucor, Steel Dynamics und US Steel gewinnen bis zu neun Prozent.

Zusätzlich zu den neuen Hoffnungen auf eine Entspannung im Zollstreit der USA mit China versetzte die Aussicht auf eine neue Flut billigen Notenbank-Geldes Anleger in Europa in Kauflaune. Dax und EuroStoxx50 legten am Dienstag jeweils etwa zwei Prozent auf 12.332 und 3453 Punkte zu. Auslöser der Aktien- und Bond-Rally in Europa war das Bekenntnis von EZB-Chef Mario Draghi, bei einer anhaltend niedrigen Inflation die Konjunktur durch erneute Anleihekäufe oder Zinssenkungen anzukurbeln.

US-Präsident Trump zeigte sich darüber jedoch verärgert – und griff Draghi direkt an. Seine Ankündigungen hätten den Euro gegenüber dem Dollar sofort gedrückt und die Märkte in Europa hätten zugelegt. „Unfair gegenüber den USA“, twitterte der Präsident. „Deutscher Dax deutlich gestiegen wegen den Stimulus-Bemerkungen von Mario Draghi. Sehr unfair gegenüber den Vereinigten Staaten“, ergänzte er.

Trump treibt um, dass Waren und Dienstleistungen aus der Euro-Zone preislich umso attraktiver in anderen Währungsgebieten werden, je billiger der Euro wird. Das verschafft ihnen Preisvorteile gegenüber Waren aus den USA. „Sie sind damit seit Jahren durchgekommen, zusammen mit China und anderen,“ twitterte Trump. Draghi erklärte, die EZB ziele nicht auf den Wechselkurs ab.

Mehr: US-Präsident Donald Trump kritisiert die Lockerungen der Geldpolitik durch die EZB. Das ist aus europäischer Sicht ebenso unfair wie besorgniserregend, kommentiert Michael Maisch.

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  • rtr
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