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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street schließt kaum verändert – General Electric stark unter Druck

An den US-Börsen haben sich die Anleger hin- und hergerissen zwischen Konjunktursorgen und Zollstreit-Hoffnungen gezeigt – und wurden geschockt von General Electric.
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Das „Fearless Girl“ vor der New Yorker Börse. Quelle: AFP
Wall Street

Das „Fearless Girl“ vor der New Yorker Börse.

(Foto: AFP)

New YorkHin- und hergerissen zwischen der Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft und der Hoffnung auf ein Ende des Zollstreits haben sich Anleger am Dienstag mit Engagements an der Wall Street zurückgehalten. „Je stärker sich die Hinweise auf die Beeinträchtigung des Wachstums durch den Handelskonflikt verdichten, desto mehr sehnen sich Anleger nach belastbaren Hinweisen, dass der Deal bald kommt“, sagte Jasper Lawler, Chef-Analyst des Online-Brokers LCG. Einem Insider zufolge ist eine Einigung in dem Konflikt zwischen China und den USA in greifbarer Nähe.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,1 Prozent auf 25.806 Punkte nach. „Sein Aufwärtstrend dürfte vorerst stoppen“, glauben die Experten vom Börsenstatistik-Magazin Index Radar. „Wie schnell er fortgesetzt wird, hängt vom Umfang und von der Dynamik der nun zu erwartenden Gewinnmitnahmen ab.“

Der breiter gefasste S&P-500 sank ebenfalls 0,1 Prozent auf 2789 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq trat bei 7576 Punkten in etwa auf der Stelle.

Dax und EuroStoxx50 gingen am Dienstag nach anfänglichen Verlusten jeweils etwa 0,2 Prozent höher bei 11.620 und 3327 Punkten aus dem Handel.

Vor dem Hintergrund des Zollstreits rechnet die Regierung in Peking für 2019 nur noch mit einem Wachstum von sechs bis 6,5 Prozent, nach 6,6 Prozent im Vorjahr. „Das war absehbar“, sagte Analyst Ian Williams vom Brokerhaus Peel Hunt. Positiv wertete er die angekündigten Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur. "Die Regierung hat eine Menge Stellschrauben, an denen sie drehen kann."

Einzelwerte im Überblick

Zu den Favoriten zählten die Anteilsscheine von Target mit einem Kursplus von 4,6 Prozent. Der Einzelhändler legte ein Quartalsergebnis und einen Ausblick über Markterwartungen vor. Die Dividendenpapiere von Konkurrent Kohl's sprangen gut sieben Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen die Märkte ebenfalls mit einem unerwartet guten Ausblick überrascht hatte.

Die Titel von Hertz rutschten dagegen um knapp zehn Prozent ab. Der aktivistische Investor und größte Eigner Carl Icahn reduzierte seine Beteiligung an dem Autovermieter auf knapp 29 von gut 35 Prozent.

Die Aktien von General Electric (GE) begaben sich auf Talfahrt. Die Anteilsscheine des Siemens-Rivalen fielen fast fünf Prozent. Der Mischkonzern hatte zuvor mitgeteilt, dass der Cash-flow aus seinem Industriegeschäft in diesem Jahr negativ ausfallen dürfte. Grund sei die anhaltende Schwäche in der Kraftwerks-Sparte.

GE hatte trotz hoher Verluste in der Kraftwerks-Sparte im vierten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Konzern wies von Oktober bis Dezember einen Nettogewinn von 666 Millionen Dollar aus. Ein Jahr zuvor hatten milliardenschwere Abschreibungen im Zuge des Konzernumbaus zu einem Verlust von elf Milliarden Dollar geführt.

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  • rtr
  • dpa
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