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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street schließt uneinheitlich – Tesla-Aktie verliert zeitweise zweistellig

Die US-Börsen sind am Donnerstag leicht im Aufwind. Eine der Ausnahmen ist Tesla. Die Aktie des Elektroautobauers fällt deutlich.
Update: 04.04.2019 - 22:54 Uhr Kommentieren
Händler an der New Yorker Börse. Quelle: AFP
Wall Street

Händler an der New Yorker Börse.

(Foto: AFP)

New YorkSpekulationen auf ein baldiges Ende des Zollstreits zwischen den USA und China haben die US-Aktienmärkte bestimmt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 0,6 Prozent auf 26.384 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,2 Prozent auf 2879 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab dagegen 0,1 Prozent auf 7891 Punkte nach.

Im Handelsstreit erwarten sich Investoren von dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem chinesischen Chef-Unterhändler Liu He weitere Aufschlüsse über den Stand der Verhandlungen. Die beiden weltgrößten Volkswirtschaften verhandeln seit Monaten über eine Beilegung des Streits, der die Wirtschaft und die Aktienbörsen weltweit belastet hat. Neben dem Handel gebe es kaum andere marktbewegende Nachrichten, sagte James Ragan, Direktor bei der Vermögensverwaltung D.A. Davidson.

In Frankfurt übersprang der Dax erstmals seit sechs Monaten die 12.000er Marke und schloss 0,3 Prozent im Plus bei 11.988 Zählern. Der EuroStoxx50 gewann 0,2 Prozent auf 3443 Stellen. „Offenbar will der Markt weiter steigen, so lange es einen Hauch von Hoffnung auf einen Handelsdeal gibt“, sagte Sahak Manuelian, Geschäftsführer des Aktienhandels beim Vermögensverwalter Wedbush.

Sorgen über einen weltweiten Wirtschaftsabschwung drückten allerdings auf die Stimmung. In Deutschland überraschte der Rückgang der Auftragseingänge der Industrie. Auch die US-Konjunkturdaten in dieser Woche seien bislang durchwachsen, sagten Analysten.

Einzelwerte im Fokus

An der Wall Street brachen Tesla-Aktien wegen enttäuschender Absatzzahlen um mehr als acht Prozent ein. Allein die Einnahmen aus den Modellen S und X würden mindestens eine Milliarde Dollar geringer ausfallen als bislang angenommen, schrieben die Analysten der Investmentbank RBC Capital Markets. Ihre Kollegen vom Vermögensverwalter Cowen merkten zudem an, dass die Bargeldbestände auf ein „gefährlich niedriges“ Niveau fallen könnten.

Office Depot stürzten um knapp 24 Prozent ab. Der Büroartikel-Händler setzte im ersten Quartal vorläufigen Berechnungen zufolge weniger um als von Analysten erwartet.

Die Papiere von Boeing gewannen dagegen knapp drei Prozent. Ein Analyst von Morgan Stanley sagte, Befürchtungen, der Absturz einer Boeing 737 MAX könne ganz andere Ursachen haben als bislang angenommen, seien durch den ersten offiziellen Untersuchungsbericht nicht bestätigt worden.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,76 Milliarden Aktien den Besitzer. 2403 Werte legten zu, 1321 gaben nach und 308 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,12 Milliarden Aktien 1748 im Plus, 1331 im Minus und 175 unverändert.

An den US-Kreditmärkten legten die zehnjährigen Staatsanleihen 02/32 auf 101-00/32. Die Rendite gab auf 2,5080 Prozent nach. Der 30-jährige Bond gewann 09/32 auf 101-22/32 und rentierte mit 2,9141 Prozent.

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