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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Zinssenkungspläne treiben US-Börsen auf Rekordwerte: S&P 500 zeitweise über 3000 Punkten

Laut den Aussagen von Notenbankchef Powell steht praktisch fest: Ende Juli senkt die Fed die Zinsen. Das hat die Aktienmärkte beflügelt.
Update: 10.07.2019 - 22:45 Uhr Kommentieren
Ein Broker an der Wall Street. Quelle: dpa
US-Börse

Ein Broker an der Wall Street.

(Foto: dpa)

Frankfurt US-Notenbankchef Jerome Powell hat die Zinshoffnungen an den New Yorker Börsen wieder angefacht. Anleger deuteten seine Aussagen im Rahmen seiner halbjährlichen Anhörung vor dem US-Kongress am Mittwoch als klares Signal für eine Senkung im Juli. Die US-Börsen schlossen im Plus.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent höher auf 26.860 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,4 Prozent auf 2993 Zähler, nachdem das Marktbarometer im Handelsverlauf kurzzeitig über die 3000er-Punkte-Marke geklettert war. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,7 Prozent auf 8202 Punkte.

Powell erklärte, die Fed stehe bereit, „angemessen zu handeln“, um nachhaltiges Wachstum zu sichern. An den Märkten gilt eine Zinssenkung um einen Viertel Prozentpunkt am 31. Juli praktisch als ausgemachte Sache.

Auf ihrer jüngsten Sitzung diskutierte die US-Notenbank zudem das Für und Wider einer baldigen Zinssenkung. Niedrigere Zinsen sollten die Folgen des anhaltenden Zollkonflikts abfedern und die gedämpfte Inflation festigen, wie mehrere Währungshüter laut dem Protokoll der Juni-Sitzung vorschlugen.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Einzelwerten nahmen Anleger angesichts von sinkenden Gewinnen bei Levi Strauss Reißaus. Die Titel brachen mehr als zwölf Prozent ein. Höhere Vertriebskosten und eine Aufwertung des Dollar brockten dem Jeans-Hersteller im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch ein. In der zweiten Jahreshälfte rechnet der Konzern zudem mit einem langsameren Umsatzwachstum.

Wegen des bevorstehenden Aufstiegs in den S&P-500-Index stiegen Anleger bei T-Mobile US ein. Die Aktien gewannen fast fünf Prozent.

Eine optimistischere Prognose half den Aktien von American Airlines knapp zwei Prozent nach oben. Die Airline erhöhte ihre Erwartungen für eine wichtige Umsatzkennziffer im zweiten Quartal. So sollen die im Vergleich zu den vorhandenen Flugkapazitäten gemessenen Erlöse zwischen drei und vier Prozent statt wie bislang ein bis drei Prozent zulegen.

An Europas Aktienmärkten kamen dagegen Zweifel an der weiteren Marschroute der Fed auf: Der Dax ging 0,5 Prozent tiefer bei 12.373,41 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 verlor 0,2 Prozent auf 3501,52 Zähler. Für Verunsicherung an den europäischen Börsen sorgten auch neue Drohungen Trumps im Streit mit dem Iran, dem die USA Verstöße gegen das Atomabkommen vorwerfen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 740 Millionen Aktien den Besitzer. 2446 Werte legten zu, 1278 gaben nach und 268 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,01 Milliarden Aktien 1692 im Plus, 1422 im Minus und 182 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 1/32 auf 102-26/32. Die Rendite stieg auf 2,0578 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 25/32 auf 106-11/32 und rentierte mit 2,5685 Prozent.

Mehr: Powell stellt baldige Zinssenkung in Aussicht

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