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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Zolldrohungen bremsen Wall Street

Neu angefachte Handelssorgen haben die US-Börsen am Mittwoch gebremst. Im Fokus standen zudem aber auch viele Firmenbilanzen.
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Ein Wertpapierhändler auf dem Parkett der Wall Street. Quelle: dpa
Börse in New York

Ein Wertpapierhändler auf dem Parkett der Wall Street.

(Foto: dpa)

New York Neu angefachte Handelssorgen haben die US-Börsen am Mittwoch gebremst. Investoren trieben die von US-Präsident Donald Trump angedrohten zusätzlichen Strafzölle auf chinesische Waren um. Es sei noch „ein langer Weg“ bis zu einer Einigung im Handelsstreit, warnte Trump. „Für die Börse ist es in dieser Phase schwierig, sich deutlich nach oben abzusetzen, wenn es nicht zu einer Form der Einigung im Handelsstreit kommt“, sagte Stratege Rick Meckler vom Investmenthaus Cherry Lane. Die Hoffnung auf sinkende Zinsen der US-Notenbank hatte die New Yorker Börsen zuletzt auf Rekordniveaus gehievt. Der Anstieg sei steil gewesen und nun legten einige Investoren mit Blick auf den schwelenden Konflikt mit China eine Atempause ein, ergänzte Meckler.

Trotz Sorgen wegen des Zollkonflikts sind die kurzfristigen Aussichten für die US-Wirtschaft laut dem jüngsten Konjunkturbericht der Notenbank durchaus positiv. Die Wirtschaft habe zwischen Mitte Mai und Anfang Juni weiter mit gemäßigtem Tempo zugelegt, teilte die Zentralbank Fed in ihrem „Beige Book“ mit. Die von der Fed befragten Wirtschaftskontakte gingen auch für die kommenden Monate von einem weiter moderaten Wachstumstempo aus: „Und dies trotz weit verbreiteter Sorgen über mögliche negative Folgen der mit dem Handel verbundenen Unsicherheit“, heißt es in dem Bericht.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent tiefer auf 27.219 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,7 Prozent auf 2984 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,5 Prozent auf 8185 Punkte.

Einzelwerte im Fokus

Im Fokus standen zudem Firmenbilanzen: Am Mittwoch wollten unter anderem der IT-Konzern IBM und die Online-Videothek Netflix ihre Bücher öffnen. Bank of America notierten knapp ein Prozent höher. Das Geldhaus fuhr im zweiten Quartal dank einer steigenden Kreditvergabe einen höheren Gewinn ein, allerdings schrumpfte die Zinsmarge im Vergleich zum Vorquartal.

Die Anteilsscheine von Abbot Laboratories kletterten mehr als drei Prozent. Nach einem überraschend hohen Quartalsgewinn hob der US-Pharmakonzern seine Ergebnisprognose für 2019 an. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern nunmehr mit einem bereinigten Gewinn aus fortgeführten Geschäften von 3,21 bis 3,27 Dollar pro Aktie nach bislang 3,15 bis 3,25 Dollar.

Neue US-Zolldrohungen im Handelsstreit mit China setzten auch Europas Börsen zu. Der Dax gab 0,7 Prozent auf 12.341 Punkte ab. Der EuroStoxx50 verlor 0,6 Prozent auf 3502 Zähler.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 730 Millionen Aktien den Besitzer. 1384 Werte legten zu, 2306 gaben nach und 283 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,85 Milliarden Aktien 1127 im Plus, 1948 im Minus und 213 unverändert.

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