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Wall Street

Die US-Anleger halten sich derzeit zurück – ein Bilanzreigen steht bevor.

(Foto: AFP)

Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Anleger an der Wall Street halten sich zurück

Die Veröffentlichung der Quartalszahlen der weltgrößten Konzerne steht kurz bevor. Bis dahin atmet die Wall Street durch.
Update: 23.04.2018 - 22:25 Uhr Kommentieren

„Staatsanleihen drücken die Wall Street ins Minus“

New YorkAngesichts des bevorstehenden Bilanzreigens haben sich die Anleger an der Wall Street am Montag zurückgehalten. Viele wollten abwarten, wie einige der größten Konzerne der Welt - darunter Coca-Cola, Boeing und Facebook - ins neue Jahr gestartet sind. Der Dow Jones schloss 0,1 Prozent tiefer auf 24.448 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 stagnierte bei 2670 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,3 Prozent auf 7128 Punkte.

In Frankfurt hielten sich die Anleger zu Beginn einer mit Bilanzveröffentlichungen vollgepackten Woche ebenfalls bedeckt. Der Dax holte die Verluste vom Freitag aber auf und schloss mit 12.572 Punkten 0,3 Prozent höher. Der EuroStoxx50 stieg um 0,5 Prozent.

„Vor dem Hintergrund des für die nächsten Tage prall gefüllten Datenkalenders scheinen sich die Marktteilnehmer nicht so recht aus der Deckung zu trauen“, sagte Thomas Metzger, Analyst beim Bankhaus Bauer. Somit seien die Kurse in einer Patt-Situation zwischen einer gut laufenden Bilanzsaison und einer wachsenden Inflationsfurcht gefangen.

Seit Wochen sind die Ölpreise auf dem Vormarsch und haben damit die Spekulationen vor allem auf rascher als gedacht steigende US-Zinsen wieder geschürt. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich am Montag weiter auf 74,99 Dollar je Barrel (159 Liter) und kostete damit rund fünf Dollar mehr als vor etwa zwei Wochen. Der Grund hierfür seien neben der Förderbremse der Opec-Staaten und Russlands drohende US-Sanktionen gegen Länder wie Russland und den Iran, sagte Anlagestratege Kerry Craig von der Vermögensverwaltung der US-Bank JPMorgan.

Bei den Einzelwerten brachen die Aktien von Akorn fast 34 Prozent ein. Der Gesundheitskonzern Fresenius hatte die umstrittene milliardenschwere Übernahme der US-Pharmafirma am Sonntag abgesagt.

Merck-Scheine stiegen 2,4 Prozent, nachdem Goldman Sachs die Aktien des Pharmakonzerns auf "kaufen" hochgestuft hatte. Caterpillar-Papiere verteuerten sich um 0,5 Prozent. Händler verwiesen auf eine Kaufempfehlung der Citigroup für den Baumaschinenhersteller.

An der New Yorker Börse wechselten rund 730 Millionen Aktien den Besitzer. 1326 Werte legten zu, 1623 gaben nach und 232 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,71 Milliarden Aktien 1216 im Plus, 1693 im Minus und 235 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 7/32 auf 98-2/32. Die Rendite stieg auf 2,9770 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 2/32 auf 97-6/32 und rentierte mit 3,1451 Prozent. Spekulationen auf schnellere Zinserhöhungen der Notenbank (Fed) drückten die Kurse. Dies trieb im Gegenzug die Rendite der zehnjährigen Titel auf knapp unter drei Prozent und damit so hoch wie seit Januar 2014 nicht mehr.

  • rtr
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