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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Börsianer wagen sich vor Trump/Kim-Gipfel nicht aus der Deckung

Vor dem Gipfel zwischen Trump und Kim Jong Un halten sich Anleger an der Wall Street zurück. Die Leitindizes starten kaum verändert in die Woche.
Update: 12.06.2018 - 00:28 Uhr Kommentieren
Nach dem historischen Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sind die Anleger noch vorsichtig. Quelle: AP
Händler an der New Yorker Börse

Nach dem historischen Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sind die Anleger noch vorsichtig.

(Foto: AP)

New York Am Tag vor dem historischen Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un haben sich Anleger mit größeren Engagements an der Wall Street zurückgehalten. Die Leitindizes kamen am Montag kaum vom Fleck.

Der Streit beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen (G7) am Wochenende spielte dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

„Obwohl alle auf einen besseren Ausgang gehofft hatten, ist niemand überrascht“, sagte Craig Erlam, Marktanalyst des Brokerhauses Oanda. Schließlich seien die Einstellung von Trump zum Handel und seine konfrontative Verhandlungstaktik bekannt.

US-Außenminister Mike Pompeo äußerte sich zuversichtlich über den Ausgang des Treffens zwischen Kim und Trump. Die USA seien bereit, Nordkorea als Gegenleistung für eine nukleare Abrüstung des Landes beispiellose Sicherheitsgarantien zu geben.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte trat zum Handelsschluss bei 25.322 Punkten in etwa auf der Stelle. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,1 Prozent auf 2782 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 7659 Punkte.

Bei den Einzelwerten stiegen die Aktien von USG um 3,9 Prozent auf 43,04 Dollar. Der US-Gipshersteller stimmte nach anfänglicher Ablehnung einer Übernahme durch seinen deutschen Großaktionär Knauf zum Preis von 44 Dollar je Aktie oder insgesamt 6,9 Milliarden Dollar zu. Zuvor hatte sich Investor Warren Buffett, der knapp 31 Prozent an USG hält, für den Deal ausgesprochen.

Spekulationen auf eine baldige Übernahme durch den Konkurrenten Stryker beflügelten den Kurs von Boston Scientific. Die Papiere der US-Medizintechnikfirma, die unter anderem Defibrillatoren anbietet, stiegen um 7,4 Prozent. Stryker-Titel verloren dagegen 5,1 Prozent. Boston Scientific wird an der Börse aktuell mit gut 47 Milliarden Dollar bewertet, Stryker mit 65 Milliarden.

Zu den Gewinnern am US-Aktienmarkt zählte Genworth. Die Aktien des Versicherers schnellten um 26 Prozent in die Höhe. Die US-Regierung gab grünes Licht für die Übernahme der Firma durch den chinesischen Konkurrenten Oceanwide. In den vergangenen Jahren hatten die Behörden mehrere Übernahmen von US-Firmen durch chinesische Konkurrenten blockiert.

Wall Street trotz globaler Ungewissheiten im Plus

Die Titel von Nano Dimension stiegen um 101 Prozent. Der Anbieter von 3D-Druckern ist nach eigenen Angaben mit einem großen US-Rüstungskonzern ins Geschäft gekommen.

In Frankfurt ging der Dax 0,6 Prozent höher bei 12.842 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 gewann ein Prozent auf 3483 Zähler.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 790 Millionen Aktien den Besitzer. 1825 Werte legten zu, 1480 gaben nach und 204 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,93 Milliarden Aktien 1613 im Plus, 1352 im Minus und 189 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 7/32 auf 99-8/32. Die Rendite stieg auf 2,9608 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 11/32 auf 100-16/32 und rentierte mit 3,0992 Prozent.

  • rtr
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