Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Dow Jones legt zu – Nasdaq verliert

Nach einem sprunghaften Handelstag hat der Dow Jones am Mittwoch mit Gewinnen geschlossen. US-Handelsminister Wilbur Ross richtete deutliche Worte in Richtung China. Bei den Einzeltiteln stand GE im Fokus.
Update: 24.01.2018 - 22:40 Uhr Kommentieren
Den zweiten Tag in Folge schwächeln die Kurse an der Wall Street. Quelle: AFP
Händler in New York

Den zweiten Tag in Folge schwächeln die Kurse an der Wall Street.

(Foto: AFP)

New YorkDie Furcht vor einem Handelskrieg mit China hat am Mittwoch auch den Tag an der Wall Street bestimmt. US-Handelsminister Wilbur Ross sagte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, die Volksrepublik sei im Technologiebereich eine „direkte Bedrohung“ und warf dem Schwellenland eine Missachtung von geistigem Eigentum sowie Wirtschaftsspionage vor.

Nach einem freundlichen Start drehten die Kurse daraufhin ins Minus. Der Dow Jones drehte später aber wieder ins Plus. Für Kauflaune sorgte bei manchen Anlegern der erstarkte Euro, durch den US-Unternehmen im internationalen Wettbewerb im Vorteil sind. Die Gemeinschaftswährung übersprang die Marke von 1,24 Dollar.

Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 26.252 Punkte. Der breiter aufgestellte S&P 500 schloss praktisch unverändert bei 2837 Zählern. Der Nasdaq-Index gab 0,6 Prozent ab und schloss mit 7415 Punkten. Auch in Europa dominierte die Handelspolitik die Börsen. Der Dax gab um 1,1 Prozent auf 13.414 Punkte nach.

Bei den einzelnen Titeln standen die Papiere von General Electric im Mittelpunkt. Der Siemens-Konkurrent schreibt wegen Altlasten aus dem Versicherungsgeschäft und der US-Steuerreform rote Zahlen. Die Papiere gaben 2,7 Prozent nach.

Die Furcht vor sinkenden Ticketpreisen drückte Anteilscheine der Fluggesellschaft United Continental um 11,4 Prozent ins Minus. Der Konzern hatte angekündigt, mehr Sitzplätze anbieten zu wollen. Auch Aktien anderer Fluggesellschaften gingen daraufhin in den Sinkflug: American Airlines verloren sechs Prozent und Delta Air Lines gut fünf Prozent.

Für den Gesundheitskonzern Abbott Laboratories ging es dagegen um 4,2 Prozent nach oben. Er hatte eine Bilanz vorgelegt, die stärker als erwartet ausfiel.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 950 Millionen Aktien den Besitzer. 1270 Werte legten zu, 1633 gaben nach, und 156 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,26 Milliarden Aktien 1044 Werte im Plus, 1915 im Minus und 168 unverändert.

US-Staatsanleihen gaben nach. Die zehnjährigen Papiere sanken um 7/32 auf 96-18/32 und rentierten mit 2,65 Prozent. Bei den Bonds mit einer 30-jährigen Laufzeit betrug das Minus 19/32 auf 96-12/32. Die Rendite stieg auf 2,93 Prozent.

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