Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Dow und Co. mit Verlusten – Amazon und Intel unter Druck

Für Unruhe an der Wall Street sorgte am Donnerstag nicht nur der Handelsstreit. Auch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA, sorgte für fallende Kurse.
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„Anleger machen sich Sorgen“

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New YorkKursverluste von Amazon und der Handelsstreit zwischen den USA und China haben am Donnerstag die US-Börsen ins Minus gedrückt. Für Nervosität sorgten Berichte chinesischer Medien, wonach die Volksrepublik in dem Handelsstreit amerikanische Großunternehmen aus dem Dow-Jones-Index ins Visier nehmen könnte. Sollte es dazu kommen, würde das die Sorgen der Anleger vergrößern, sagte Portfoliomanager Robert Pavlik vom Vermögensverwalter SlateStone Wealth.

Der Dow-Jones-Index ging mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 24.461 Punkte aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 sank um 0,6 Prozent auf 2749 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,9 Prozent auf 7712 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 1,4 Prozent schwächer mit 12.512 Punkten.

Unruhe an den Börsen löste Daimler mit einer Gewinnwarnung aus, die der Autobauer mit dem internationalen Zollstreit begründete. Auch die Aktien von US-Rivalen gerieten unter Druck. Ford gaben um 1,3 Prozent und General Motors um zwei Prozent nach.

Amazon sackten um 1,1 Prozent ab. Hintergrund war ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA. Demzufolge haben Bundesstaaten weitreichende Befugnisse, auch von Online-Händlern Umsatzsteuer einzutreiben. Für die Branche könnte das Belastungen in Milliardenhöhe bedeuten.

Gesprächsstoff bot auch der Rücktritt von Intel-Chef Brian Krzanich. Dem Chiphersteller zufolge verstieß der Konzernchef mit einer Beziehung zu einer Person aus der Belegschaft gegen interne Regeln. Die Intel-Aktien verloren 2,4 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 701 Millionen Aktien den Besitzer. 1025 Werte legten zu, 2347 gaben nach, und 158 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,30 Milliarden Aktien 837 Werte im Plus, 2162 im Minus und 156 unverändert.

An den Anleihenmärkten waren US-Staatspapiere wegen des Handelsstreites gefragt. Die zehnjährigen Papiere legten um 8/32 auf 99-25/32 zu und rentierten mit 2,9 Prozent. Bei den Bonds mit einer 30-jährigen Laufzeit betrug das Plus 13/32 auf 101-19/32. Die Rendite sank auf 3,04 Prozent.

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