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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Facebook, Netflix und Disney treiben Nasdaq auf Rekordhoch

Die US-Börsen finden zur Wochenmitte keine gemeinsame Richtung. Im Zuge des Handelsstreits gibt der Dow nach. Besser lief es für Tech- und Medienwerte.
Update: 21.06.2018 - 00:51 Uhr Kommentieren

New YorkDie Furcht vor einem weltweiten Handelskrieg hat am Mittwoch den Handel an der Wall Street belastet. Industriewerte gerieten unter Druck. Der Technologieindex Nasdaq dagegen stieg auf ein Rekordhoch.

Die im Dow Jones gelisteten Unternehmen seien stärker vom gestiegenen Dollar und dem Zollstreit der US-Regierung mit den anderen führenden Wirtschaftsmächten abhängig, sagte Marktstratege Art Hogan von der Investmentbank B. Riley FBR.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer auf 24.657 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 erhöhte sich um 0,2 Prozent auf 2767 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,7 Prozent auf 7781 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 0,1 Prozent höher bei 12.695 Punkten aus dem Handel.

Bei den Einzelwerten standen Unternehmen aus der Internet- und Medienbranche im Fokus. Die im Nasdaq gelisteten Aktien von 21st Century Fox zogen 7,5 Prozent an. Anlass war die aufgestockte Übernahmeofferte von Walt Disney über 71,3 Milliarden Dollar für das Film- und Fernsehgeschäft des Konzerns. Disney-Titel legten ein Prozent zu. Der S&P-500-Medienindex kletterte um rund zwei Prozent.

Für den neuen Rekordstand beim Nasdaq sorgten zudem die Titel von Facebook und Netflix. Mit einem Plus von 2,3 beziehungsweise 2,9 Prozent erreichten die Aktien des sozialen Online-Netzwerks und des Streamingdienstes ebenfalls neue Allzeithochs. Auch die Papiere von Amazon kletterten mit einem Plus von 0,9 Prozent auf einen neuen Höchststand.

Gesprächsthema war auch General Electric. Der Mischkonzern wird nach mehr als 110 Jahren aus dem Dow Jones ausgeschlossen. Die GE-Papiere sanken um 0,5 Prozent. Der Kurs der Drogeriekette Walgreen Boots Alliance, die GE in der kommenden Woche in dem Börsenbarometer ersetzen soll, stiegen dagegen um mehr als fünf Prozent.

Auf Talfahrt gingen die Papiere von Oracle. Der SAP-Rivale enttäuschte die Anleger mit seinen Geschäftserwartungen. Die Oracle-Aktien verloren 7,5 Prozent. Für lange Gesichter sorgte auch Starbucks. Das Unternehmen präsentierte seinen Wachstumsausblick und kündigte die Schließung von Cafés auf dem Heimatmarkt an. Die Starbucks-Papiere stürzten um neun Prozent ab.

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An der New York Stock Exchange wechselten rund 790 Millionen Aktien den Besitzer. 2048 Werte legten zu, 1317 gaben nach, und 188 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,29 Milliarden Aktien 1912 im Plus, 1064 im Minus und 170 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben im Zuge milliardenschwerer Emissionen von Unternehmensanleihen nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 10/32 auf 99-16/32. Die Rendite stieg auf 2,93 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 25/32 auf 101-3/32 und rentierte mit 3,069 Prozent.

  • rtr
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