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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Fed-Entscheid kann Wall Street nicht vor Verlusten verschonen

Der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed sorgt nur zeitweise für steigende Kurse. Bei den Tech-Werten gab es Licht und Schatten.
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Händler an der New York Stock Exchange. Quelle: Reuters
Wall Street

Händler an der New York Stock Exchange.

(Foto: Reuters)

New York/Frankfurt Die US-Notenbank Federal Reserve hat am Mittwoch den Aktienhandel in New York dominiert. Vor dem Zinsentscheid der Fed wagten sich die Anleger kaum aus der Deckung. Die Zentralbank teilte dann im Verlauf mit, dass sie die Zinsen vorerst konstant hält.

Die Fed-Erklärung sorgte für einen Anstieg der Börsen-Indizes, der allerdings nicht von Dauer war. Fest im Blick hatten die Anleger nämlich auch den Handelsstreit der USA mit China und der EU. Eine US-Regierungsdelegation wird am Donnerstag in Peking erwartet, wo sich die Führung im Vorfeld selbstbewusst zeigte. Die EU rang unterdessen noch um eine einheitliche Haltung gegenüber den USA.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 23.923 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 büßte ebenfalls 0,7 Prozent ein und stand zum Schluss bei 2635 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,4 Prozent auf 7100 Stellen nach. In Frankfurt ging der Dax 1,5 Prozent fester auf einem Drei-Monats-Hoch von 12.802 Punkte aus dem Handel.

Rückenwind bekam der deutsche Aktienmarkt von den boomenden Geschäften bei Apple. An der Wall Street gehörte der iPhone-Hersteller mit einem Plus von 4,4 Prozent auf 176,57 Dollar zu den größten Gewinnern. Das Unternehmen hatte mehr als erwartet verdient und den Aktionären zudem ein Aktienrückkaufprogramm in Aussicht gestellt.

Gefragt waren auch die Papiere von Mastercard mit einem Plus von 3,1 Prozent. Der Kreditkartenanbieter lockte die Anleger mit einem unerwartet hohen Quartalsgewinn.

Auf Talfahrt gingen dagegen Snap mit einem Minus von 22 Prozent auf 11,03 Dollar. Der Snapchat-Betreiber hatte die Anleger mit seinen Nutzerzahlen enttäuscht.

Die Papiere des Generika-Herstellers Akorn brachen um 15 Prozent auf 12,55 Dollar ein. Fresenius hatte die Übernahme des Arzneimittelherstellers im April platzen lassen. Aus Gerichtsdokumenten ging nun hervor, dass der deutsche Gesundheitskonzern der Akorn-Management-Spitze Betrug vorwirft.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 924 Millionen Aktien den Besitzer. 1594 Werte legten zu, 1692 gaben nach und 203 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,1 Milliarden Aktien 1544 Titel im Plus, 1346 im Minus und 245 unverändert.

Während sich die Fed vor der nächsten Zinserhöhung eine Verschnaufpause gönnte, nährte sie doch zugleich die Erwartung der Finanzmärkte, dass sie die Zügel bereits nächsten Monat straffen wird. Mit den höheren Zinsen werden Anlagen am Rentenmarkt wieder attraktiver.

Ein überraschend geringes Interesse an einer aktuellen Refinanzierungsrunde für die hohen US-Schulden lastete aber zugleich auf den Kreditmärkten. So traten die zehnjährigen Anleihen bei 98-02/32 praktisch auf der Stelle und rentierten kaum verändert mit 2,978 Prozent. Die 30-jährigen Bonds gaben 10/32 auf 97-02/32 nach und hatten eine Rendite von 3,153 Prozent.

  • rtr
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