Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Rekordjagd an der Wall Street geht weiter

Der Dow-Jones-Index hat am Freitag den vierten Tag in Folge ein Rekordhoch erklommen. Gründe waren die Schwäche des Dollar und ermutigende Firmenbilanzen. Starbucks brachen jedoch massiv ein, und Intel schossen nach oben.
Update: 26.01.2018 - 23:24 Uhr Kommentieren
Die weltgrößte Volkswirtschaft wuchs im Schlussquartal 2017 nur mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 statt der erwarteten drei Prozent. Quelle: dpa
Wall Street

Die weltgrößte Volkswirtschaft wuchs im Schlussquartal 2017 nur mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 statt der erwarteten drei Prozent.

(Foto: dpa)

New YorkQuartalsbilanzen des Chipherstellers Intel und des Pharmakonzerns AbbVie haben zum Wochenausklang für steigende Kurse an der Wall Street gesorgt. Die Zahlen ließen am Freitag Konjunktursorgen in den Hintergrund treten. So wuchs die US-Wirtschaft im abgelaufenen Quartal langsamer als von Experten erwartet. Zugleich bekam die amerikanische Industrie im Dezember weniger Aufträge, wenn man Flugzeugbestellungen herausrechnet. Dennoch überwog am Markt der Optimismus, was auch am schwächeren Dollar lag. So kostete ein Euro 1,2441 Dollar. Der Dow Jones mit den 30 Standardwerten legte um 0,85 Prozent auf 26.616,71 Punkte zu. Der breiter aufgestellte S&P 500 stieg um 1,18 Prozent auf 2872,87 Zähler. Beim Technologie-Index Nasdaq betrug das Plus 1,3 Prozent auf 7505 Punkte. In Frankfurt war der Dax mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent aus dem Handel gegangen.

Bei den Einzelwerten zeigten sich Anleger von der Intel-Bilanz überzeugt und trieben die Aktien um 10,55 Prozent in die Höhe. Die Zahlen wurden als Beleg gewertet, dass sich die Strategie weg vom traditionellen PC-Geschäft hin zu Smartphone-Chips auszahlt.

Eine höhere Gewinnprognose sorgte bei AbbVie für einen Kurssprung um mehr als 13 Prozent. Das Unternehmen profitiert vor allem vom Arthritismittel Humira. Auch die Aktien von Pfizer und Gilead Sciences standen auf den Kaufzetteln. Sie stiegen um 4,8 beziehungsweise 5,3 Prozent. Um 4,2 Prozent ging es für Starbucks nach unten. Die Cafekette hat Investoren gewarnt, dass das Umsatzwachstum in diesem Jahr wohl eher am unteren Ende der bisher genannten Spanne bleiben wird.

  • rtr
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