Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Sorgen vor Handelskrieg schwinden etwas

Ein möglicher Handelskrieg beschäftig die Börsianer weiter. Trumps Berater Navarro sorgte jedoch für etwas Entspannung. Der Dow schließt im Plus.
Update: 15.03.2018 - 23:53 Uhr Kommentieren

„Spotify hat eine Einhorn-Rolle“ – Zweifel am Bayer-Monsanto-Deal

New York Die Hoffnung auf das Abwenden eines Handelskrieges hat den Industriewerten an den US-Börsen am Donnerstag zu Kursgewinnen verholfen. Der Dow-Jones-Index legte zeitweise mehr als 200 Punkte zu. Der Handelsberater von US-Präsident Donald Trump, Peter Navarro, sagte dem Sender CNBC, die jüngsten Zölle auf Stahl und Aluminium führten nicht zwingend zu Vergeltungsmaßnahmen bei den Handelspartnern.

Das stützte Industriewerte wie GE, Caterpillar oder 3M. Der Dow schloss 0,47 Prozent fester bei 24.874 Punkten. Er machte damit einen Teil der Verluste wieder wett, die er seit der Ankündigung der Zölle am 1. März verzeichnet hat.

Ein Bericht, wonach der US-Sonderermittler Robert Muller erstmals von den Unternehmen von US-Präsident Donald Trump die Herausgabe von Dokumenten gefordert hat, drückte dagegen auf den breiter gefassten S&P 500, der 0,1 Prozent nachgab auf 2747 Zähler. Börsianer werteten die Entscheidung Mullers als weiteres Anzeichen für Turbulenzen im Weißen Haus. „Die politischen Schlagzeilen dominieren die Preisentwicklung“, sagte Michael Antonelli vom Vermögensverwalter Robert W. Baird.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,2 Prozent auf 7482 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 0,9 Prozent fester aus dem Handel bei 12345 Punkten.

Trump hatte vor kurzem Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte angekündigt. Nun will er gegen China vorgehen. „Das Problem ist, dass diese Art der Rhetorik Unsicherheit schürt“, sagte Peter Cardillo, Chef-Volkswirt des Brokerhauses First Standard Financial. Mit der Ernennung des konservativen TV-Kommentators Larry Kudlow zum obersten Wirtschaftsberater werde sich die Haltung der US-Regierung vermutlich eher noch verhärten, warnten Börsianer.

Die jüngsten Konjunkturdaten sorgten dagegen für Erleichterung. „Insgesamt sprechen die Daten für einen Zinsschritt seitens der Fed in der nächsten Woche“, sagte Helaba-Analyst Patrick Boldt. „Erwartungen eines vierten Zinsschrittes in diesem Jahr sollten jedoch nicht forciert werden.“

Unter den Einzelwerten zählten die Papiere von Dollar General mit einem Plus von 4,7 Prozent zu den größten Gewinnern. Die Kaufhauskette hatte mit ihrem Quartalsumsatz die Erwartungen von Analysten übertroffen.

Alibaba-Titel legten 3,4 Prozent zu nach einem Bericht, wonach der Internetkonzern einen Börsengang in China plant.

Diese sechs Aktien trotzen den US-Zinserhöhungen

AMGEN INC. REGISTERED SHARES DL -,0001

WKN
ISIN
US0311621009
Börse
Xetra

-1,18 -0,65%
0,00€
Chart von AMGEN INC. REGISTERED SHARES DL -,0001
AMGN
1 von 6

Amgen soll laut Goldman Sachs besonders immun gegen kommende Zinserhöhungen sein. Es ist mit 18.000 Mitarbeitern das weltweit größte Biotech-Unternehmen. Es hat Niederlassungen in den USA, Kanada, Europa sowie in Australien, Neuseeland und Japan. Der Erfolg des Unternehmens fußt auf ständig neuen Produkten und Zulassungen für Medikamente. Das soll laut den Goldman-Analysten in diesem Jahr für einen Zuwachs von 15 Prozent sorgen, 2019 könnten es weitere zehn Prozent werden. Die Aktie des Unternehmens hat im vergangenen Jahr immer wieder leichte Sprünge nach oben und unten gemacht, sich aber immer wieder stabilisiert.

BANK OF AMERICA CORP. REGISTERED SHARES DL 0,01

WKN
ISIN
US0605051046
Börse
Xetra

-0,03 -0,11%
0,00€
Chart von BANK OF AMERICA CORP. REGISTERED SHARES DL 0,01
BAC
2 von 6

Auch wenn Zinserhöhungen schmerzen wird die Bank of America laut Goldman Sachs keine große Kurskorrekturen vornehmen müssen. Im Vergleich zu Konkurrenten hat das Kreditinstitut am meisten überschüssiges Kapital. Außerdem sollen Dividenden in Zukunft einen größeren Teil der Allokationsstrategie ausmachen, was zu einer Verdopplung in den kommenden zwei Jahren führen soll.

CATERPILLAR INC. REGISTERED SHARES DL 1

WKN
ISIN
US1491231015
Börse
Xetra

-0,50 -0,42%
0,00€
Chart von CATERPILLAR INC. REGISTERED SHARES DL 1
CAT
3 von 6

Caterpillar ist der weltweit größte Hersteller von Baumaschinen. Das Unternehmen konnte zuletzt die Eigenkapitalrendite erhöhen, zudem kann der Konzern nun die Ernte struktureller Investitionen einfahren. Goldman Sachs erwartet einen positiven Schub für das Unternehmen und die Aktie im kommenden Jahr. Neben Baumaschinen stellt Caterpillar auch Diesel und Gasmotoren sowie Industriegasturbinen her.

CATERPILLAR INC. REGISTERED SHARES DL 1

WKN
ISIN
US1491231015
Börse
Xetra

-0,50 -0,42%
0,00€
Chart von CATERPILLAR INC. REGISTERED SHARES DL 1
CSCO
4 von 6

Cisco ist besonders für seine Router und Switches bekannt. Der Aktienkurs des Unternehmens ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Cisco hat seine Dividende kürzlich um 14 Prozent erhöht – und die Goldman-Analysten erwarten, dass sich die Ausschüttungen weiter erhöhen könnten. Der Name Cisco leitet sich übrigens von den beiden letzten Silben des Gründungsortes San Francisco ab.

RF INDUSTRIES LTD. REGISTERED SHARES DL -,01

WKN
ISIN
US7495521053
Börse
FSE

-0,05 -0,84%
+5,75€
Chart von RF INDUSTRIES LTD. REGISTERED SHARES DL -,01
RF
5 von 6

Regions Financial ist ein US-amerikanisches Kreditinstitut. Den Goldman-Analysten gefällt die Kombination aus stabilem Kostenapparat, verbessertem Kreditwachstum, einer höheren Nettozinsmarge und gestiegener Dividende. Dies zeige, wie resistent das vorwiegend in den Südstaaten der USA tätige Geldhaus gegen steigende Zinsen sei.

PHILLIPS 66 REGISTERED SHARES DL -,01

WKN
ISIN
US7185461040
Börse
FSE

+0,21 +0,22%
+96,21€
Chart von PHILLIPS 66 REGISTERED SHARES DL -,01
PSX
6 von 6

Phillips 66 beinhaltet das abgespaltene und als eigenständige Gesellschaft an die Börse gebrachte Tankstellen-Geschäft des Energiekonzerns Conoco Phillips. Dank einer Reihe von Großprojekten, die 2018 fertiggestellt werden, erwartet Goldman Sachs einen sich verbessernden Cashflow und parallel abnehmende Investitionsausgaben. Dies sollte dafür sorgen, dass die Dividende stabil bleibt.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,81 Milliarden Aktien den Besitzer. 1055 Werte legten zu, 1806 gaben nach und 181 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,97 Milliarden Aktien 1266 im Plus, 1659 im Minus und 184 unverändert.

An den US-Kreditmärkten notierten die zehnjährigen Staatsanleihen unverändert bei 99-11/32. Sie rentierten mit 2,827 Prozent. Die 30-jährigen Bonds lagen mit 98-29/32 auf dem Vortagesniveau und hatten eine Rendite von 3,057 Prozent.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Dow Jones, S&P 500, Nasdaq - Sorgen vor Handelskrieg schwinden etwas

0 Kommentare zu "Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Sorgen vor Handelskrieg schwinden etwas"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote