Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Steigende Ölpreise beflügeln Wall Street

Starke Auswirkungen nach Trumps Iran-Entscheidung bleiben in New York aus. Vom steigenden Ölpreis profitieren Konzerne wie Chevron oder Exxon.
1 Kommentar
Schlusslicht im Dow Jones war am Mittwoch die Aktie von Walmart mit einem Abschlag von mehr als drei Prozent. Quelle: AFP
New Yorker Börse

Schlusslicht im Dow Jones war am Mittwoch die Aktie von Walmart mit einem Abschlag von mehr als drei Prozent.

(Foto: AFP)

New YorkDie Anleger an der Wall Street haben die möglichen Folgen des US-Ausstiegs aus dem Iran-Atomabkommen am Mittwoch beiseitegeschoben. Vielmehr wurden die US-Börsen von Kursaufschlägen bei den Energiekonzernen nach einem Anstieg der Ölpreise gestützt.

Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um bis zu 3,5 Prozent auf knapp 77,50 Dollar je Barrel (159 Liter) und kostete damit so viel wie seit November 2014 nicht mehr. Durch die von Präsident Donald Trump angedrohten neuen US-Sanktionen könnten Börsianern zufolge dem Weltmarkt iranische Öllieferungen im Volumen von bis zu einer Million Barrel pro Tag entzogen werden.

Der Dow Jones schloss 0,8 Prozent höher auf 24.542 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg ein Prozent auf 2697 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um ebenfalls ein Prozent auf 7339 Punkte vor.

Unter den Einzelwerten standen angesichts der anziehenden Ölpreise die Titel von Ölkonzernen wie Chevron und Exxon mit Kursgewinnen von 1,7 bis 2,4 Prozent höher im Kurs. Der S&P-Energie-Index stieg um zwei Prozent. Das stütze zwar Dow und Co. sagte Analyst Craig Erlam vom Brokerhaus Oanda in London. „Aber ich frage mich, ob das längerfristig hilft, da die Entscheidung die geopolitischen Risiken möglicherweise erhöht.“

Schlusslicht im Dow Jones waren Walmart mit einem Abschlag von mehr als drei Prozent. Der US-Einzelhändler will mit der milliardenschweren Übernahme des indischen Onlinehändlers Flipkart auf dem Subkontinent dem Rivalen Amazon die Stirn bieten, was die Gewinne vorerst dämpfen könnte. Amazon-Scheine legten fast ein Prozent zu.

Mit einem überraschend hohen Quartalsumsatz löste TripAdvisor einen Run auf seine Aktien aus. Die Titel des Online-Reisedienstleisters schossen um fast 23 Prozent in die Höhe. TripAdvisor hatte seinen Quartalsumsatz um zwei Prozent auf 378 Millionen Dollar gesteigert.

In Europa brachte der Ausstieg der USA aus dem Iran-Atomabkommen Anleger ebenfalls nicht aus dem Tritt. Doch sprachen viele Börsianer von wachsenden geopolitischen Risiken. Unterstützt von ermutigenden Firmenbilanzen robbte sich der Dax 0,2 Prozent nach oben auf 12.943 Zähler. Der EuroStoxx50 legte ebenfalls leicht zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 950 Millionen Aktien den Besitzer. 2087 Werte legten zu, 1219 gaben nach und 187 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,2 Milliarden Aktien 1848 im Plus, 1121 im Minus und 182 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 10/32 auf 97-26/32. Die Rendite stieg auf 3,0080 Prozent. Die 30-jährigen sanken um 23/32 auf 96-27/32 und rentierten mit 3,1635 Prozent.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Dow Jones, S&P 500, Nasdaq - Steigende Ölpreise beflügeln Wall Street

1 Kommentar zu "Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Steigende Ölpreise beflügeln Wall Street"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Chevron oder Exxon.
    Ach die grossen Läden ein bischen Spannung muss schon sein, deshalb kauft der Fink Baytex ein hat sie doch im letzten Monat 60% gemacht. Exxon und Shell haben nur die Lahmen Ha Ha Ha