Dow Jones, S&P 500, Nasdaq US-Anleger rücken Fokus von Handelsstreit auf Geschäftszahlen

Die Wall Street hat sich sichtlich vom Kursrutsch des Vortags erholt. An der Technologiebörse Nasdaq reichte es sogar für Rekordstände.
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Neues Rekordquartal – „Anleger erwarten richtig gute Zahlen“

Neues Rekordquartal – „Anleger erwarten richtig gute Zahlen“

New YorkAn der Wall Street haben Hoffnungen auf kräftige Unternehmensgewinne die Angst vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China am Donnerstag in den Hintergrund gedrängt. Anleger spekulierten darauf, dass in der Bilanzsaison mit starken Geschäftszahlen zu rechnen sei.

Sie griffen zu bei Technologiewerten und Industrietiteln, die zuletzt von dem von US-Präsident Donald Trump angezettelten Zollstreit besonders belastet waren, wie etwa Boeing und Caterpillar. Die Aktien der beiden Börsenschwergewichte legten um 1,6 und 1,9 Prozent zu.

Das verhalf dem Dow-Jones-Index zu einem Plus von 0,9 Prozent auf 24.925 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um knapp 0,9 Prozent auf 2798 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 1,4 Prozent auf 7824 Stellen. Der Auswahlindex Nasdaq 100 schaffte es bei 7368,72 Punkten auf eine Bestmarke und rückte letztlich um 1,69 Prozent auf 7366,25 Punkte vor.

Gefragt waren auch Technologieschwergewichte: Die Aktien von Facebook, Microsoft und Amazon stiegen zwischenzeitlich auf Allzeithochs. Auch Apple und Alphabet legten zu. Einen Kurssprung von fast 19 Prozent verzeichnete der Softwareanbieter CA. Der Chipkonzern Broadcom legte überraschend eine milliardenschwere Übernahmeofferte vor. Broadcom-Papiere notierten knapp 14 Prozent im Minus.

Auch Europas Aktienanleger wagten sich vorsichtig aus der Deckung. Trumps Bekenntnis zur Nato habe einigen Investoren Mut gemacht, sagte ein Händler. „So scheint es wenigstens an einer Front Entspannung zu geben.“ Zudem setzten viele Anleger auf gute Firmenbilanzen.

Der Dax schloss 0,6 Prozent höher bei knapp 12.493 Punkten. Auch der Euro Stoxx 50 legte zu. Am Freitag erreicht die US-Bilanzsaison mit der Veröffentlichung der Zahlen der Großbanken JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup einen ersten Höhepunkt.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,7 Milliarden Aktien den Besitzer. 2194 Werte legten zu, 1254 gaben nach und 181 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,91 Milliarden Aktien 1737 im Plus, 1212 im Minus und 212 unverändert. Die zehnjährigen Staatsanleihen fielen 2/32 auf 100-6/32. Sie rentierten mit 2,85 Prozent. Die 30-jährigen Bonds gaben 4/32 auf 103-14/32 nach und hatten eine Rendite von 2,95 Prozent.

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