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Dow Jones, S&P 500, Nasdaq US-Börsen schließen im Minus - Handelsstreit im Fokus

Trump sorgt mit versöhnlichen Tönen gen China für Erleichterung an den US-Börsen. Doch die hält nur kurzzeitig an.
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Die Wall Street ist die Herzkammer des Weltfinanzsystems. Quelle: AP
Börse New York

Die Wall Street ist die Herzkammer des Weltfinanzsystems.

(Foto: AP)

FrankfurtAuch an der Wall Street hat der Handelsstreit der USA mit den großen Wirtschaftsmächten die Anleger am Mittwoch nicht losgelassen. Im Zuge des Konflikts kamen insbesondere die Hochtechnologiewerte unter die Räder.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent tiefer auf 24.117 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,9 Prozent auf 2699 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 1,5 Prozent auf 7445 Punkte.

Mit Erleichterung hatten die New Yorker Börsen zwischenzeitlich auf die Nachricht reagiert, dass die US-Regierung auf ausdrücklich gegen China gerichtete Maßnahmen zur Beschränkung von Investitionen verzichten will. Stattdessen soll allgemein die für ausländische Investitionen zuständige Behörde CFIUS gestärkt werden, kündigte Präsident Donald Trump an. Dies wurde von Börsianern als weniger aggressiv gewertet, als wenn die US-Regierung gezielt gegen die Volksrepublik vorgegangen wäre. Händler sprachen von einer politischen Unsicherheit, die sich später wieder am Markt bemerkbar gemacht habe.

Auch in New York stand die Kursentwicklung der Finanzwerte im Fokus. Der Banken-Sektoren-Index des S&P 500 gab 1,3 Prozent nach. Auf den Papieren lastete nicht zuletzt die Ungewissheit vor dem zweiten Teil des Stresstestes der US-Notenbank Fed.

Bei den Einzelwerten setzten GE ihren Erholungskurs fort und stiegen um 1,6 Prozent, nachdem sie am Dienstag schon fast acht Prozent gewonnen hatten. Die Aktien des Traditionskonzerns sind seit Dienstag nicht mehr im Dow Jones gelistet. Sie profitieren aber vom Umbau des Unternehmens, der mit der Abspaltung der Medizintechnik weiter Fahrt aufnimmt. Analysten äußerten sich positiv.

Conagra-Scheine fielen mehr als sieben Prozent. Zuvor hatte der Hersteller von „Bertolli“-Nudelsaucen bekanntgegeben, den Konkurrenten Pinnacle Foods für 8,1 Milliarden Dollar zu übernehmen. Die Dividendenpapiere von Pinnacle, einem Anbieter von Backmischungen und Salatsaucen, verbilligten sich um gut vier Prozent.

In Frankfurt ging der Dax 0,9 Prozent höher auf 12.348 Punkten aus dem Handel und machte damit einen Teil der Verluste der vergangenen Tage wieder wett. „Ich würde der Kursentwicklung aber nicht zu viel Bedeutung beimessen“, sagte ein Händler. „Das sieht eher nach einer technisch überfälligen Erholung aus.“

An der New York Stock Exchange wechselten rund 920 Millionen Aktien den Besitzer. 963 Werte legten zu, 2484 gaben nach und 164 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,28 Milliarden Aktien 586 im Plus, 2408 im Minus und 153 unverändert.

Die US-Kreditmärkte waren im Zuge des Handelsstreits als sicherer Hafen gesucht und legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 13/32 auf 100-12/32. Die Rendite sank auf 2,8310 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 1-3/32 auf 103-1/32 und rentierte mit 2,9727 Prozent.

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