Dow Jones, S&P 500, Nasdaq US-Börsen starten uneinheitlich in die Woche

Zum Wochenstart waren die Aktien von IT-Konzernen gefragt. Im Fokus stand die mögliche Übernahme von Broadcom durch Intel.
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Die US-Börsen verbuchte zu Wochenbeginn Kursgewinne. Quelle: AFP
New Yorker Börse

Die US-Börsen verbuchte zu Wochenbeginn Kursgewinne.

(Foto: AFP)

New YorkDie New Yorker Börsen haben zum Wochenauftakt keine gemeinsame Richtung gefunden. Kursgewinne bei Aktien von Speicherchipherstellern trieben den Nasdaq-Index an. Dagegen warfen Händler aus Sorge vor einem weltweiten Handelskrieg Anteilsscheine von Industriekonzernen auf den Markt.

Der Dow Jones der Standardwerte schloss 0,6 Prozent tiefer auf 25.178 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,1 Prozent auf 2783 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich indes um 0,4 Prozent auf 7588 Punkte.

Bei den Einzelwerten legten die Aktien von Broadcom um 3,6 Prozent zu. Einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge denkt der Chiphersteller Intel über eine Übernahme des Konkurrenten nach. Der an der Börse mit gut 107 Milliarden Dollar bewertete Konzern Broadcom versucht derzeit, die 117 Milliarden Dollar schwere Übernahmeofferte für den Handychip-Spezialisten Qualcomm unter Dach und Fach zu bringen. Intel-Papiere verloren 1,3 Prozent.

Die Aktien von Micron Technology sprangen knapp neun Prozent in die Höhe. Zuvor hatten Analysten der Bank Nomura ihr Kursziel für den Chipkonzern erhöht.

Auf den Einkaufszetteln der Börsianer stand zudem die Aktie von Oclaro, die um mehr als 27 Prozent zulegte. Zuvor hatte Lumentum, ein Produzent von optischen Komponenten, mitgeteilt, den Hersteller von Laserdioden für 1,7 Milliarden Dollar kaufen zu wollen. Lumentum stiegen um vier Prozent.

Abgestraft wurden die Aktien des Baumaschinenherstellers Caterpillar und des Flugzeugbauers Boeing. Die Papiere verloren 2,4 beziehungsweise 2,9 Prozent. Händler befürchteten, dass die von US-Präsident Donald Trump geplanten Schutzzölle den Firmen schaden könnten.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 800 Millionen Aktien den Besitzer. 1576 Werte legten zu, 1290 gaben nach und 189 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,28 Milliarden Aktien 1733 im Plus, 1194 im Minus und 214 unverändert.

Die US-Kreditmärkte waren gut nachgefragt und legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 7/32 auf 98-31/32. Die Rendite sank auf 2,8681 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 18/32 auf 97-16/32 und rentierte mit 3,1292 Prozent.

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