Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Wall Street schließt über 26.000 Punkten

Knapp acht Handelstage nach dem letzten Rekord erreichte der Dow Jones schon den nächsten: Mit über 26.000 Punkten beendete der Leitindex den Börsentag am Mittwoch. Im Mittelpunkt: Die Quartalszahlen großer Banken.
Update: 17.01.2018 - 22:29 Uhr Kommentieren

„Es geht nur noch bergauf an der Wall Street“ – Rekordjagd hält an

New YorkDie US-Börsen haben sich am Mittwoch fester präsentiert. Händler erklärten die Aufschläge auf breiter Basis mit Hoffnungen der Anleger auf eine gute Berichtssaison der Unternehmen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,3 Prozent höher auf 26.115 Punkten. Das Marktbarometer ging damit erstmals über der Schwelle von 26.000 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,9 Prozent auf 2802 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um ein Prozent auf 7298 Punkte.

Bei den Einzelwerten büßten die Aktien von Goldman Sachs gegen die allgemeine Markttendenz 1,9 Prozent ein, nachdem die Investmentbank unter dem Strich wegen Einmalkosten durch die US-Steuerreform tief in die Verlustzone gerutscht war.

Papiere der Bank of America ließen 0,2 Prozent Federn. Der Gewinn halbierte sich wegen Einmalbelastungen durch die US-Steuerreform im vierten Quartal. Der Überschuss fiel auf 2,37 Milliarden Dollar.

Die Anteilsscheine von IBM stiegen dagegen um 2,9 Prozent. Die Bank Barclays hat den weltgrößten IT-Dienstleister gleich um zwei Schritte von „untergewichten“ auf „übergewichten“ hochgestuft und das mit den guten IBM-Aussichten im Cloud-Geschäft begründet.

Ford-Aktien büßten rund sieben Prozent ein. Der US-Autobauer hat 2017 voraussichtlich weniger verdient als von Analysten erwartet und einen enttäuschenden Ausblick auf 2018 vorgelegt. Der Pkw-Hersteller will mit einer neuen Modellpolitik wieder in die Offensive kommen.

General Electric sackten weitere 4,7 Prozent, nachdem sie schon am Dienstag um knapp drei Prozent nachgegeben hatten. Probleme im Versicherungsgeschäft haben dem Siemens-Rivalen die Bilanz verhagelt.

Die europäischen Aktienanleger schalteten zur Wochenmitte einen Gang zurück. Der Dax fiel um 0,5 Prozent auf 13.184 Punkte, der EuroStoxx50 verlor ebenfalls leicht. „Die wachsende Schwankungsanfälligkeit der Börsen macht die Anleger nervös“, sagte ein Händler. Somit machten einige Investoren Kasse.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 910 Millionen Aktien den Besitzer. 1891 Werte legten zu, 1022 gaben nach und 149 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,21 Milliarden Aktien 1919 im Plus, 1049 im Minus und 166 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 7/32 auf 97-7/32. Die Rendite stieg auf 2,5720 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 4/32 auf 98-5/32 und rentierte mit 2,8420 Prozent. Händler führten die Aufschläge auf die Ewartungen am Markt zurück, dass die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr weiter anheben wird.

  • rtr
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