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Dow Jones, S&P, Nasdaq Wall Street schließt am Freitag in Rekordlaune

Sorgen rund um den Handelsstreit mit China können die Wall Street nicht schrecken. Und Nike stiegt trotz Trump-Drohungen immer weiter.
Update: 21.09.2018 - 23:21 Uhr Kommentieren
Der S&P-500 und der Dow Jones stellen am Freitag neue Rekorde auf. Quelle: AP
Händler an der Wall Street

Der S&P-500 und der Dow Jones stellen am Freitag neue Rekorde auf.

(Foto: AP)

New York/San FranciscoDie Rally an der Wall Street hat sich bei den Blue Chips zum Wochenschluss fortgesetzt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 stiegen zwischenzeitlich auf neue Rekorde, ehe sie zum Handelsschluss hin abbröckelten. Händler verwiesen zur Begründung vor allem darauf, dass Sorgen rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China mehr und mehr in den Hintergrund treten würden. Zugleich trieb ein Anstieg der Ölpreise Aktien aus dem Energie-Sektor an.

Großes Thema am Markt war zudem die wichtigste Neugliederung der Branchen-Indizes an der Wall Street seit 1999, die unter anderem Werte wie Facebook, Google und Twitter betrifft. Sie tritt am Montag in Kraft und manche Investment-Firmen, die sich auf bestimmte Branchen konzentrieren, bildeten bereits im Vorfeld die künftigen Index-Zusammensetzungen nach und kauften oder verkauften entsprechend Aktien der betreffenden Firmen. Facebook und Google verloren am Freitag je knapp zwei Prozent, Twitter 4,5 Prozent.

Appetit auf McDonalds

Eine höhere Dividende machte Investoren dagegen Appetit auf die Anteilsscheine des Fast-Food-Riesen McDonalds. Die Aktien legten 2,80 Prozent zu. Die Dividende im Quartal hob der Konzern um 15 Prozent auf 1,16 Dollar an.

Nike-Kurs spurtet weiter

Zu den Gewinnern gehörten auch Nike, deren Papiere um 0,2 Prozent auf 85,55 Dollar zulegten. Analysten von Barclays hatten ihr Kursziel von 85 auf 100 Dollar angehoben. Nike-Aktien haben seit Jahresbeginn 37 Prozent zugelegt, so viel wie kein anderer Wert im Dow-Jones-Index. Nach einer umstrittenen Werbekampagne mit dem früheren 49ers-Quarterback Colin Kaepernick hatte US-Präsident Donald Trump prophezeit, Nike werde in Protesten und Kaufboykotten versinken. Doch das Gegenteil scheint der Fall, nach einem kurzen Einbruch stieg die Aktie wieder kräftig weiter.

Der Ausblick des US-Halbleiterherstellers Micron schmeckte Anlegern hingegen nicht. Die Aktien fielen um 2,90 Prozent. Die Prognosen für das erste Quartal liegen Börsianern zufolge unter den Erwartungen. Das Unternehmen verwies vor allem auf Belastungen durch US-Strafzölle auf chinesische Güter. Diverse Analystenhäuser wie etwa Barclays und Morgan Stanley senkten ihre Kursziele. Auch Aktien von Mitbewerbern wie Intel und Lam Research notierten schwächer.

Dow-Underdog AT&T berappelt sich ein wenig

Deutlich fester mit Plus 1,02 Prozent bei 33,78 Dollar lagen Papiere des Telekomkonzerns AT&T, nachdem die Schweizer UBS die Aktie auf „Kaufen“ hochgestuft hatte. Der Grund ist allerdings nicht unbedingt schmeichelhaft: AT&T notiere nahe seiner Allzeittiefs, und 5-G-Technik werde für höhere Umsätze mit Mobilfunkkunden sorgen. Das Kursziel wurde von 33 auf 38 Dollar angehoben. Daneben lockt eine Dividendenrendite von fast sechs Prozent.

Keine Verschnaufpause für Börsendesaster GE

Ungebremst abwärts geht es dagegen mit GE. Der Mischkonzern und frühere Dow-Wert hatte eingeräumt, dass es Probleme mit der neuesten Generation von Gasturbinen gebe und fünf Generatoren abgeschaltet werden mussten. Die Aktie verlor 2,33 Dollar und liegt mit 12,17 Dollar nur noch knapp über dem 52-Wochen-Tief bei 11,94 Dollar.

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