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New York Stock Exchange

Die Aktie des Fresenius-Konkurrenten Akorn verlor die Hälfte ihres Werts.

(Foto: AP)

Dow Jones, S&P, Nasdaq Wall Street schließt im Minus

Steigende Zinsen haben die Stimmung an der Wall Street getrübt. Trotzdem verzeichnete die US-Buchhandelskette Barnes & Nobles starke Zuwächse.
Update: 04.10.2018 - 23:02 Uhr Kommentieren

New YorkDie anziehenden Renditen von Staatsanleihen haben am Donnerstag den New Yorker Aktienbörsen zu schaffen gemacht. „Steigende Zinsen werden zum neuen Partykiller an den Börsen“, sagte Marktanalyst Jochen Stanzl vom Onlinebroker CMC Markets.

So betrage die Dividendenrendite im S&P 500 1,7 Prozent, während die zweijährigen US-Staatsanleihen schon fast 2,9 Prozent brächten. „Hier entwickelt sich ein echtes Konkurrenzprodukt für Aktien.“

Nach starken US-Konjunkturzahlen war die Verzinsung der marktführenden zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 3,23 Prozent und damit den höchsten Stand seit Mai 2011 gestiegen. „Wir beobachten einen Stimmungsumschwung in Sachen Zinsen“, sagte ein anderer Börsianer. „Möglicherweise könnte die US-Notenbank länger und stärker als gedacht an der Zinsschraube drehen.“

„Die Zinsangst beherrscht die Märkte“

Auslöser für die Zinsfantasien waren neben den Konjunkturdaten auch Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell. Er hatte erklärt, die US-Wirtschaft entwickele sich „bemerkenswert positiv“ und die Zinsen könnten daher schneller steigen als bisher angekündigt.

Die wichtigsten Indizes

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent tiefer auf 26.627 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,8 Prozent auf 2901 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 1,8 Prozent auf 7879 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 0,4 Prozent tiefer auf 12.244 Punkten aus dem Handel.

Einzelwerte im Überblick

Alphabet, Amazon und Apple: Die Papiere der drei US-Konzerne verloren bis zu 2,9 Prozent. Bei Technologiewerten kam es am Donnerstag zu einem Ausverkauf wegen Spekulationen, wonach China bei diversen US-Unternehmen Spionagechips eingeschleust haben soll.

Microsoft : Im Dow waren aus dem Tech-Sektor die zwei Prozent leichteren Aktien des Windows-Erfinders unter den schwächsten Werten zu finden.

Boeing, Caterpillar: Bei den zuletzt stark gelaufenen Industriewerten kam es zu Gewinnmitnahmen und damit zu Kursabschlägen von bis zu einem Prozent.

Wells Fargo, Bank of America: Die Spekulation auf steigende Zinsen half vor allem Finanzwerten. In New York waren die beiden US-Geldhäuser mit Gewinnen von bis 1,6 Prozent gesucht.

Barnes & Nobles: Mit einem Plus von fast 22 Prozent standen die Aktien des Buchhändlers besonders hoch im Kurs. Das traditionsreiche Unternehmen ist nach eigenen Angaben zum Übernahmeziel geworden.

Eli Lilly: Mit Aktienkäufen honorierten die Anleger einen Forschungserfolg des Pharmaherstellers bei der Entwicklung eines neuen Diabetes-Mittels. Die Aktien stiegen um rund vier Prozent.

Constellation Brands legten mehr als fünf fünf Prozent zu, nachdem der Corona-Bierbrauer seine Jahres-Prognose erhöht und die Quartalserwartungen übertroffen hatte.

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