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Europäische Börsen Leichte Verluste am letzten Handelstag des Jahres

Die meisten Börsen haben an Silvester bereits geschlossen – die wenigen, die geöffnet hatten, haben den letzten Handelstag des Jahres mit leichten Verlusten beendet. Doch der Blick aufs Gesamtjahr fällt freundlich aus.
31.12.2015 - 15:44 Uhr
In Frankfurt haben die Händler bereits gestern den letzten Handelstag gefeiert. Quelle: dpa
Jahresabschluss in Frankfurt

In Frankfurt haben die Händler bereits gestern den letzten Handelstag gefeiert.

(Foto: dpa)

Paris/London Die wenigen am Silverstertag noch geöffneten europäischen Börsen haben den letzten Handelstag des Jahres mit leichten Verlusten beendet. Marktteilnehmern zufolge lag das Handelsvolumen am Donnerstag um mehr als zwei Drittel unter dem Durchschnitt der vergangenen 30 Tage. Marktbewegende Unternehmens- oder Konjunkturmeldungen lagen nicht vor.

In einem verkürzten Geschäft sank der EuroStoxx 50 um 0,62 Prozent auf 3267,52 Punkte. Der Pariser CAC-40-Index fiel um 0,86 Prozent auf 4637,96 Punkte. In London ging es für den FTSE 100 um 0,51 Prozent auf 6242,32 Punkte nach unten.

Welche Krisen Investoren im nächsten Jahr beschäftigen
Der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU
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„Es bleibt unwahrscheinlich, dass das Referendum in Großbritannien in einem Ausscheiden des Landes aus der EU resultiert. Dennoch stellen die Unsicherheit über das Ergebnis und dessen Folgen für die Wertpapierkurse ein Risiko für die Finanzmärkte dar." (Larry Hatheway, Group Head of Multi-Asset Portfolio Solutions und Chefökonom der GAM).

(Foto: dpa)
Der mögliche Abspaltung Schottlands von Großbritannien
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„Eine Parallele dazu bildet das Schottland-Referendum. Die Marktauswirkungen könnten auch eine gewisse Schwäche des britischen Pfunds und der Finanzwerte beinhalten.“ (Larry Hatheway, Group Head of Multi-Asset Portfolio Solutions und Chefökonom der GAM).

(Foto: dpa)
Schwaches Wachstum in Europa
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„Die Wachstumskrise, unter der Europa leidet, ist immer noch ungelöst und könnte durch die Migrationskrise noch verschärft werden. Hinzu kommt, dass die Schuldenkrise in der Eurozone noch lange nicht gelöst ist. Dessen müssen sich die Anleger bewusst sein. Das Haushaltsdefizit vieler Länder verstößt immer noch gegen die Maastricht-Kriterien. Das gilt etwa für Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien. Dank der expansiven Geldpolitik werden die Schulden immer höher, während das BIP-Wachstum schwach bleibt.“ (Oliver Maslowski, Portfoliomanager für europäische Aktien bei GAM)

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Ölpreis-Verfall
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„Meiner Ansicht nach bilden die Auswirkungen des niedrigen Ölpreises im Nahen Osten das größte Risiko weltweit. Die Belastung macht sich bereits bemerkbar, und wenn der Preis niedrig bleibt, könnte dies durchaus zu Instabilität führen. In Saudi-Arabien beträgt das Haushaltsdefizit derzeit etwa 20 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), und die Regierung hat ein aggressives Programm zur Aufnahme von Schulden angekündigt.“ (Paul McNamara, Investment Director, Strategien für Schwellenländeranleihen, bei GAM).

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Saudi-Arabien gerät unter Druck
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„Allerdings verfügt Saudi-Arabien, wie die meisten Länder in der Region, dank seines Staatsfonds über bedeutende Reserven für schlechte Zeiten. Im Iran ist die Situation weniger transparent, aber die Rendite von 26 Prozent für Inlandsanleihen deutet darauf hin, dass hier ebenfalls Probleme bestehen. Wir heben diese beiden Länder hervor, da sie zusammen knapp 20 Prozent der globalen Ölproduktion fördern.“ (Paul McNamara, Investment Director, Strategien für Schwellenländeranleihen, bei GAM).

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Einkommensungleichheit
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„Die Einkommensungleichheit ist schon seit einiger Zeit ein wichtiges Thema, insbesondere in westlichen Ländern. Der Anteil der Besserverdienenden am Gesamteinkommen in der US-Gesellschaft bewegt sich auf Niveaus, die zuletzt am Ende der ,Wilden Zwanziger‘ zu beobachten waren. Die Unternehmen in den USA und in ganz Europa beginnen jedoch, die Löhne anzuheben, was sowohl auf die Knappheit an geeigneten Fachkräften als auch auf eine allgemeine Richtungsänderung der politischen Strömungen zurückzuführen ist. Das ist sicherlich eine gute Sache.“ (John Lambert, Investment Manager, globale und britische Aktienstrategien, bei GAM).

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Mindestlöhne belasten Profitabilität der Unternehmen
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„Allerdings geht aus Studien zum US-Markt hervor, dass eine starke Erhöhung der Mindestlöhne negative Auswirkungen auf ein Drittel oder gar die Hälfte aller Unternehmen haben und ihre Rentabilität beeinträchtigen könnte. Da die derzeitige, schon lange andauernde Haussephase auf der Idee beruht, dass die historisch hohen Margen von Dauer sind, sehen wir hier ein erhebliches Risiko für die weltweiten Erwartungen.“ (John Lambert, Investment Manager, globale und britische Aktienstrategien, bei GAM.)

(Foto: dpa)

Der Blick auf das Gesamtjahr fällt hingegen freundlicher aus. Der EuroStoxx 50 konnte 2015 um knapp 4 Prozent zulegen. Der CAC 40 schaffte sogar einen Zuwachs von 8,53 Prozent. Der FTSE 100 verlor hingegen fast 5 Prozent. Hier sind Rohstoffwerte stark vertreten, Öl- und Minenwerte hatte 2015 massiv unter den kräftigen Preisrückgängen auf den Rohstoffmärkten gelitten.

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