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Exportwerte profitieren weiter vom schwachen Dollar Nikkei schließt knapp behauptet

Knapp behauptet sind die Aktienkurse in Tokio am Dienstag aus dem Handel gegangen. Sorgen um die japanische Konjunktur hätten den Markt belastet, sagten Beobachter.

HB TOKIO. Gewinnmitnahmen hielten den Nikkei-Index vom Sprung über die Marke von 11 200 Punkte ab und drückten ihn im Handelsverlauf ins Minus. Die anderen Börsen in Fernost tendierten großenteils um ihren Vortagesschluss. Der Euro notierte kaum verändert zum späten US-Handel bei 1,2563 Dollar.

Banken- und Versicherungswerte profitierten von einer optimistischen Einschätzung ihrer Geschäftsperspektiven. Die nach Vermögenswerten größte Bank Japans, Mizuho Financial Group hatte am Vortag mit ihrem Ausblick die Analysten positiv überrascht. Nach Börsenschluss wurden die Zahlen der Mizuho-Konkurrentin Sumitomo Mitsui Financial (SMFG) erwartet. Dagegen litten Technologiewerte unter der Erwartung, dass der seit sieben Handelstagen anhaltende Aufschwung an der US-Technologiebörse Nasdaq demnächst ein Ende haben dürfte. Auch Werte der Stahlbranche wurden verkauft. Tokyo Steel Manufacturing hatte seine Preise gesenkt, um einem Preisrückgang bei Importen zu begegnen. Händler rechneten daraufhin mit schmäleren Gewinnen in der Branche.

Am Tokioter Aktienmarkt schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index knapp 0,22 % schwächer bei rund 11 133 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index endete 0,12 % schwächer bei rund 1136 Zähler. Die Börsen in Hongkong und Seoul notierten kaum verändert. Singapur und Taiwan lagen leicht im Plus. Der MSCI-Index für nicht-japanische asiatische Werte legte um 0,4 % zu. Er wurde vor allem von Energiewerten gestützt, die dank eines Ölpreises auf dem Weg zu 50 Dollar je Barrel gefragt waren.

Exportwerte wie Canon und Honda profitierten davon, dass der Dollar sich in der Nähe eines Vier-Wochen-Hochs zum Yen hielt. Die Aktien beider Unternehmen legten zu. Mizuho-Aktien schlossen in Tokio mit einem Aufschlag von einem Prozent. Dagegen gaben die Anteile von Tokio Steel um rund 2,23 % nach, die von Branchenführer Nikkon Steel um 1,54 %.

Mit 1,2563 Dollar hielt sich der Euro über seinem Sieben-Monate-Tief von 1,2535 Dollar, das er am Vortag im US-Devisenhandel erreicht hatte. Händler erwarteten, dass sich die europäische Gemeinschaftswährung nicht so schnell von diesem Rückgang erholen wird. Die Aussicht auf vorgezogene Neuwahlen in der größten europäischen Volkswirtschaft Deutschland sowie einem Nein zur EU-Verfassung in Frankreich hätten den Aufwärtstrend gestoppt. „Es ist klar, dass der Trend, Euro zu kaufen, gebrochen ist“, sagte Hideaki Inoue von Mitsubishi Trust and Banking. „Damit können wir noch ein wenig mehr an Euro-Verkäufen erwarten.“ Auch wenn es dann zu Rückkäufen käme, sei aller Voraussicht nach vorläufig nicht damit zu rechnen, dass der Euro wieder die Marke von 1,27 Dollar überquere.

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