Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

„Gelbwesten“-Proteste Französische Anleger fürchten aufgrund der Krawalle eine Konjunkturdelle

Investoren reagieren verunsichert auf die jüngsten Ausschreitungen in Frankreich. Viele sorgen sich um die Auswirkungen auf den Tourismus und das Wachstum.
Kommentieren
Die Demonstranten in gelben Westen verursachten die schwersten Krawalle seit Jahrzehnten. Quelle: dpa
Demonstration in Frankreich

Die Demonstranten in gelben Westen verursachten die schwersten Krawalle seit Jahrzehnten.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie schwersten Krawalle in Frankreich seit Jahrzehnten haben inzwischen auch Auswirkungen an der dortigen Börse. Am Montag gerieten vor allem Titel von Unternehmen, die stark von der heimischen Konjunktur und dem Tourismus abhängig sind, unter Druck. So fielen etwa die Aktien der Supermarktkette Carrefour um 1,4 Prozent, die Titel des Hotelbetreibers Accor gaben 0,8 Prozent nach und für die Airline Air France KLM ging es um zwei Prozent nach unten.

Händler und Analysten sagten, Investoren seien zunehmend verunsichert, welche Folgen die Demonstrationen auf die Konjunktur und den Tourismus in Frankreich haben. „Bei Accor fragen sich Anleger vielleicht, wie viele kurzfristige Absagen von Hotelzimmern es deswegen geben wird“, sagte Fondsmanager Jerome Schupp vom Vermögensverwalter Prime Partners.

„Es ist nicht schön, solche Bilder aus einer bedeutenden Großstadt zu sehen“, fügte ein Händler hinzu. „Das wird die Wirtschaft mit Sicherheit belasten.“ Vermummte Personen hatten am Samstag erneut in Paris randaliert, zum Teil mit Metallstangen und Äxten, Autos und Gebäude wurden in Brand gesetzt, Geschäfte geplündert. Insgesamt wurden rund 10.000 Demonstranten gezählt, die gegen höhere Spritpreise und die hohen Lebenshaltungskosten auf die Straße gingen.

Der französische Leitindex CAC 40 legte zu Wochenbeginn dennoch 1,8 Prozent zu. Er profitierte wie andere Börsen in Europa auch von der am Wochenende beim G20-Gipfeltreffen ausgehandelten Pause im Handelskonflikt zwischen den USA und China.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: „Gelbwesten“-Proteste - Französische Anleger fürchten aufgrund der Krawalle eine Konjunkturdelle

0 Kommentare zu "„Gelbwesten“-Proteste: Französische Anleger fürchten aufgrund der Krawalle eine Konjunkturdelle"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%