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Index-Veränderungen Knorr-Bremse und Dialog steigen in MDax auf

Bremsen-Hersteller und der Chip-Designer notieren künftig im Nebenwerte-Index. Stahlkonzern Salzgitter und Autozulieferer Schaeffler wandern dafür in den SDax.
Update: 05.03.2019 - 22:52 Uhr Kommentieren
Der Bremsen-Hersteller notiert künftig im MDax. Quelle: dpa
Knorr-Bremse

Der Bremsen-Hersteller notiert künftig im MDax.

(Foto: dpa)

FrankfurtKnorr-Bremse und Dialog Semiconductor steigen den den MDax auf. Der Bremsen-Hersteller und der Chip-Designer ersetzten Salzgitter und Schaeffler im Nebenwerte-Index, teilte die Deutsche Börse am Dienstag mit. Der Stahlkonzern und der Autozulieferer würden künftig im SDax notiert. Zu ihnen gesellen sich dort der Personaldienstleister Amadeus Fire, der Batterie-Hersteller Varta, der Netzwerk-Ausrüster Adva und der Handelskonzern BayWa.

Sie verdrängten den Kabelnetz-Betreiber Tele Columbus, die Biotech-Firma Medigene, den Schienen-Logistiker VTG und den Maschinenbauer DMG Mori aus dem Kleinwerte-Index. Analysten hatten auch der Medizintechnik-Firma Eckert & Ziegler Chancen auf einen Einzug in den SDax eingeräumt.

Die Änderungen werden zum 18. März wirksam. An der Zusammensetzung des deutschen Leitindex Dax ändert sich nach Angaben der Deutschen Börse nichts.

Kurz vor dem Aufstieg des Bremsenherstellers in den MDax hatte die Arbeitnehmerseite die Arbeits- und Tarifbedingungen im Konzern kritisiert. „Für uns ist es eine hochpolitische Frage, wenn ein MDax-Unternehmen nicht tarifgebunden ist“, sagte IG-Metall-Vorstand Klaus Abel am Dienstag in München. „Wir erwarten von so einem Unternehmen, dass es fair die eigenen Beschäftigten und die Betriebsräte behandelt und auch die Sozialpartnerschaft annimmt.“

Die Gewerkschaft gehe davon aus, dass bei rund 80 Prozent der Standorte in Deutschland keine Tarifbindung besteht. Knorr-Bremse sei dann im MDax das einzige Unternehmen, bei dem regional zum Teil keine Tarifverträge bestehen. Viele der Beschäftigten arbeiteten daher 42 Stunden pro Woche ohne vollen Lohnausgleich statt der tariflich geltenden 35 Stunden, hieß es weiter.

Für den Standort im nordrhein-westfälischen Wülfrath, wo Lenksysteme für Nutzfahrzeuge produziert werden, forderte die Gewerkschaft konkrete Aussagen darüber, was der Konzern dort plant.

Nach dem Zukauf der Lenksystemsparte des japanischen Maschinenbauers Hitachi fürchtet die Belegschaft, dass ein Großteil der rund 400 Arbeitsplätze nach Asien verlagert werden könnten.

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  • rtr
  • dpa
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