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Internationale Aktienmärkte Schweizer Börse setzt Talfahrt fort

Die Talfahrt an der Schweizer Börse hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Daran änderte sich auch eine überraschende Leitzinssatzsenkung durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) um hohe 100 Basispunkte kaum etwas.

dpa-afx ZÜRICH. Die Talfahrt an der Schweizer Börse hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Daran änderte sich auch eine überraschende Leitzinssatzsenkung durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) um hohe 100 Basispunkte kaum etwas. Händler machten einen Schwung an schwachen US-Konjunkturdaten für die Abgaben verantwortlich, dabei waren Abgaben auf breiter Front zu sehen. Sowohl die Banken als auch defensive Schwergewichte verloren stark an Wert. Der Leitindex SMI sank im Tagesverlauf auf ein neues Fünfjahrestief.

Der Aktienmarkt präsentierte sich immer noch extrem volatil, hieß es im Handel. Nach einem guten Start in die Woche mit einem massiv aufgestockten Konjunkturstützungspaket der chinesischen Regierung und einem entsprechenden Versuch, sich von der Wirtschaft der USA und Europa abzukoppeln, seien die Anleger wieder zurückhaltender geworden. Insbesondere der Bankenbereich verunsichere nach wie vor. Vor allem seien sich die Anleger nicht einig, ob das Geschäftsmodell der Citigroup die Finanzkrise überstehen werde, so Marktbeobachter.

Zu Handelsschluss sank der SMI um 3,95 Prozent auf 5 306,10 Punkte (Tagestief: 5 172,84 Zähler). Der breite Markt verlor, gemessen am SPI , um 3,74 Prozent auf 4 373,73 Punkte.

Unter den SMI -/SLI-Werten fielen Petroplus durch Abgaben um 14,8% auf 18,55 Franken auf. Marktbeobachtern zufolge hätten massive Verkäufe ausländischer Anleger die Kurse in den Ölwerten einbrechen lassen. Die Investoren hätten auf den erneut stark rückläufigen Rohölpreis reagiert, der vorübergehend unter der Marke von 50 Dollar das Fass notierte.

Unter den generell unter Druck leidenden Finanzvaloren fielen Swiss Life durch Abgaben um weitere 10,6% auf 66,70 Franken auf. CS und UBS sanken infolge Risiko-Überlegungen um 9,8% auf 24,90 Franken beziehungsweise 6,4% auf 11,30 Franken. Julius Bär hielten sich als Vermögensverwalter etwas besser (-6,0% auf 36 Franken).

Die konjunktursensitiven OC Oerlikon verloren um 11,7% auf 67,10 Franken, ohne dass Nachrichten dazu vorlagen. Adecco gaben um 6,4% auf 33,46 Franken nach und Holcim um 6,0% auf 43,52 Franken nach. Im baunahen Bereich verloren Geberit um 5,1% auf 98,65 Franken.

Auch defensive Werte wurden zurückgenommen, was heute gezeigt habe, dass mehr oder weniger alles über einen Leisten geschlagen wurde: Roche sanken um 5,9% auf 156,20 Franken; leicht besser weg kamen Nestle (-4,2% auf 43,12 Franken) und Novartis (-2,1% auf 57,45) Franken.

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