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Nicht nur der Handelskonflikt lähmt die Aktienkurse. Vor allem die falschen Strategien der Vorstände sind schuld am negativen Eigenleben des Dax.

Kommentare

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  • Sehr geehrter Herr Dr. Sommer,

    ich habe wenig Lust, Ihnen einen Vortrag zu halten. Deshalb beschränke ich mich auf den Hinweis, dass Sie die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen völlig ausblenden.

    Wir sind in Deutschland stolz auf unseren Sozialstaat ("soziale Marktwirtschaft"), der der Spaltung der Gesellschaft entgegenwirkt.. Er hat natürlich eine Kehrseite. Löhne, Sozialabgaben und Steuern sind höher als in den USA, Deutschland ist wahrscheinlich der teuerste Produktionsstandort der Welt.

    Dennoch lehnen wir es ab, auf Kosten unserer Kinder und Enkel zu leben. Türmen nicht wie die USA riesige Schuldenberge auf. Dass diese in den USA jedes Jahr um weitere 4 - 6 % wachsen, wirkt dort wie ein riesiges Konkunkturprogramm. Aber das Wachstum der Wirtschaft Jahr für Jahr auf Pump zu stimulieren, halten wir nicht für nachahmenswert.

    Weiter halten wir es hierzulande für keine gute Idee, zur Förderung der Unternehmensgewinne Umwelt und Klima zu zerstören. Ob fracking, Ölförderung in der Tiefsee oder Verfeuerung von Kohle: Leichtfertig Klima und Umwelt aufs Spiel setzen oder zerstören, wollen wir auf keinen Fall.

    Weiter streben wir auch nicht an, dass unsere Banken zur einstigen Zockerei zurückkehren. Deregulierung der Banken ist für uns kein Thema.

    Mein letztes Wort gilt unserer Autoindustrie. Unsere drei Premiumhersteller Audi, BMW und Daimler haben auf dem Weltmarkt für Premium-Fahrzeuge einen Weltmarktanteil von 80 % erobert. Ich halte das für eine stolze Leistung und den Beweis für die Kompetenz der Vorstände. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass Handelsblatt-Redakteure noch bessere Vorstände wären. Bitte bewerben Sie sich doch einfach. Vielleicht haben die Firmen schon lange auf Sie gewartet.

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