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Marktbericht: Börse Frankfurt Wahlrally schiebt Dax fast aufs Jahreshoch

Der Wahlausgang und gute Vorgaben aus den Vereinigten Staaten beflügeln den deutschen Aktienmarkt. Der Dax liegt zum Börsenschluss gut 2,8 Prozent im Plus und an der Spitze der europäischen Indizes. Ein großer Teil der Gewinne geht auf das Konto der Energiekonzerne. Auch deutsche Pharmawerte gehören zu den Profiteuren.
Handelsraum an der Börse Frankfurt. Quelle: dpa

Handelsraum an der Börse Frankfurt.

(Foto: dpa)

HB FRANKFURT. Einen Tag nach der Bundestagswahl legt der Dax deutlich zu. Der Leitindex gewann bis zum Börsenschluss 2,78 Prozent auf 5 736 Punkte, nachdem er im frühen Handel noch um seinen Vortagesschluss gependelt war. Die Hoffnung auf bessere Zeiten für die Wirtschaft nach dem Wahlsieg von CDU und FDP beflügelte die Kurse. Besonders stark konnten die Aktien der Versorger Eon und RWE zulegen, sie verbuchten Aufschläge von über vier Prozent. Investoren spekulierten auf höhere Gewinne bei einer Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Der Aktienumsatz aller Dax-Werte betrug 120 (Freitag: 103,4) Millionen Stück. Das Umsatzvolumen stieg auf 3,5 (2,7) Milliarden Euro.

Für den MDax mittelgroßer Werte ging es um 2,80 Prozent auf 7 351 Punkte hoch und der TecDax stieg um 2,27 Prozent auf 755 Zähler.

Am Markt habe sich die Einschätzung durchgesetzt, dass der Sieg für Schwarz-Gelb bei der Bundestagswahl ideal für die Börse sei, sagte Christian Schmidt, Marktstratege bei der Helaba. Patrick Pflüger, Marktanalyst bei IG Markets, ergänzte: "Kurzfristige positive Impulse durch die Wahl sind klar zu erkennen". Am Nachmittag dann erhielt der Dax durch die Kursgewinne im Dow-Jones-Index weiter Auftrieb.

Die Versorger Eon und RWE gelten als die größten Gewinner einer schwarz-gelben Regierung, da somit voraussichtlich die Laufzeiten der bestehenden Atomkraftwerke verlängert werden. Entsprechend zählten die Indexschwergewichte zu den Favoriten: Eon verteuerten sich um 4,50 Prozent auf 29,48 Euro und RWE stiegen um 4,20 Prozent auf 64,80 Euro. Solarwerte wie Q-Cells , Centrotherm Photovoltaics und Solarworld aber verbuchten nur geringe Aufschläge oder rutschten sogar ins Minus. Die Liberalen hatten sich für eine Kürzung von Solar-Subventionen ausgesprochen.

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