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Marktbericht New York US-Börsen dank Energiekonzernen mit Gewinnen

Nach verhaltenem Start schloss die Wall Street am Dienstag letztlich im Plus. Spekulationen um eine Übernahme von Yahoo beflügelten die Märkte. Unterstützt wurde diese Entwicklung von Gewinnen in der Energiebranche - verursacht durch einen immer teurer werdenden Rohstoff.
Yahoo, Microsoft und die Aktien von Energiekonzernen sorgten für einen freundlichen Börsenschluss in New York. Foto: dpa

Yahoo, Microsoft und die Aktien von Energiekonzernen sorgten für einen freundlichen Börsenschluss in New York. Foto: dpa

HB NEW YORK. Der hohe Ölpreis hat den Aktien von Energiekonzernen am Dienstag Auftrieb gegeben und den US-Börsen einen positiven Handelsschluss beschert. Zudem gaben den Märkten Spekulationen über weitere Übernahmegespräche zwischen Microsoft und dem Internetkonzern Yahoo Auftrieb. Investoren zeigten sich auch von Äußerungen des Fannie-Mae-Managements beschwichtigt, das zur finanziellen Lage des größten US-Hypothekenanbieters Stellung nahm. Ein Milliarden-Verlust im ersten Quartal und ein pessimistischer Ausblick Fannie Maes hatten bei Handelsbeginn auf die Stimmung gedrückt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent fester bei 13 020 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 12 863 und 13 046 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,8 Prozent auf 1418 Zähler zu, der Index der Technologiebörse Nasdaq ebenso 0,8 Prozent auf 2483 Stellen. In Frankfurt beendete der Dax den Handel 0,5 Prozent im Minus mit 7017 Zählern.

Vor allem die Aktien von Energieunternehmen profitierten vom Ölpreis, der am Dienstag auf über 122 Dollar je Barrel stieg und damit ein Rekordhoch erreichte. Die Aktie des Energiekonzerns Anadarko Petroleum legte nach positiven Unternehmensergebnissen um über neun Prozent zu. Papiere von Exxon Mobil stiegen um 0,6 Prozent, Chevron-Aktien um 1,3 Prozent. "Die Aktien aus dem Energiesektor bringen heute den Schwung in den Markt", sagte Sasha Kostadinov von Shaker Investments in Ohio.

Aktien von Fannie Mae verbuchten zunächst Verluste, drehten jedoch, nachdem die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit des Hypothekenanbieters weiter mit Bestnote bewertete. In einer Pressekonferenz gelang es dem Management zudem, Investoren Mut zu machen. Die Papiere gingen mit knapp neun Prozent im Plus aus dem Handel. Die Aktie des kleineren Konkurrenten Freddie Mac gewann sieben Prozent hinzu. Fannie hatte angesichts der Immobilienkrise im ersten Quartal einen Verlust von 2,5 Mrd. Dollar verbucht. Zudem werden bis 2009 hohe Kreditausfälle erwartet.

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