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Marktbericht New York US-Börsen schließen gut behauptet

Die US-Börsen haben am Mittwoch Kursgewinne verbucht. Die Ölpreise stiegen zeitweise um mehr als zwei Dollar, so dass Aktien der Energiebranche zulegten. Auch ein überraschend gut ausgefallener Bericht über das Verbrauchervertrauen stützte die Wall Street.

HB NEW YORK. Das Transaktionsvolumen war aber gering, da viele Händler in der letzten Woche des Jahres dem Markt fernblieben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,17 Prozent auf 10.778 Punkte. Im Geschäftsverlauf hatte er sich zwischen einem Hoch von 10.825 und einem Tief von 10.778 bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,13 Prozent auf 1258 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 0,09 Prozent auf 2229 Punkte.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) US-Leichtöl zur Lieferung im Februar erhöhte sich um 1,66 Dollar auf 59,82 Dollar. Zuvor war er vorübergehend um mehr als zwei Dollar gestiegen. Viele Händler rechnen offenbar damit, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) im kommenden Jahr die Liefermengen kürzt.

Höhere Ölpreise wirken sich zwar in der Regel negativ auf die Aktienmärkte aus, da sie zu höheren Kosten für Verbraucher und Unternehmen führen. Allerdings profitierten vom teuren Öl Energiekonzerne wie Exxon Mobil. Der Aktienkurs des Unternehmens stieg um 0,68 Prozent und stützte den Dow-Jones- und den S&P-500-Index.

Händler warnten jedoch davor, die Entwicklung der Börsen am Mittwoch überzuinterpretieren. "Der Handel ist sehr gedämpft, weil es die letzte Woche des Jahres ist, und natürlich gehen Energiewerte immer parallel zum Öl hoch und runter", sagte Jim Fehrenbach von Piper Jaffray.

Positiv wirkten sich einzelne Unternehmensnachrichten sowie der Index zum US-Verbrauchervertrauen aus. Der Flugzeughersteller Boeing und Textrons Bell Helicopter erhielten von der US-Marine einen Rüstungsauftrag im Wert von einer Milliarde Dollar. Boeing-Aktien kletterten um 0,61 Prozent, Textron um 0,78 Prozent.

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