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Marktbericht New York US-Börsen schließen im Plus

Die Aktienbörsen in den USA haben am Montag leichte Kursgewinne verbucht. Nach ersten Verlusten drehte zunächst die Technologiebörse Nasdaq ins Plus, später folgten ihr dann die Standardwerte in positives Terrain. Für Aufmerksamkeit unter den Anlegern sorgte Fed-Mitglied William Poole, der sich positiv über die US-Wirtschaft, aber vorsichtig zur Inflation äußerte.

HB NEW YORK. Der Leitindex Dow Jones stieg bis Handelsende um 0,04 Prozent auf 11 396,84 Punkte. Der marktbreite S&P-500-Index gewann 0,11 Prozent auf 1 312,00 Zähler. An der Nasdaq rückte der Composite-Index um 0,34 Prozent auf 2 173,25 Punkte vor. Der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,58 Prozent auf 1 583,78 Zähler zu. Der Ölpreis gab auf 65,51 Dollar je Barrel nach.

Die Gewinne bei den Standardwerten blieben relativ gering. Händler sagten, der weitere Rückgang des Öl- und des Goldpreises belaste branchenweit Kurse und laste damit auf dem Markt.

„Die Leute sind immer noch sehr besorgt, dass der Grund für den Ölpreisrückgang in einer schwächelnden Wirtschaft in den USA und weltweit zu sehen ist“, sagte Ned Riley von Riley Asset Management. Die Aussicht auf ein langsameres Gewinnwachstum könne die Anleger zu Verkäufen veranlassen, selbst wenn der sinkende Ölpreis den Unternehmen Ersparnisse ermögliche.

Zu den größten Kursverlierern gehörten Unternehmen der Energie- und Rohstoff-Branche. Der Ölriese Exxon Mobil gab 2,41 Prozent auf 65,20 Dollar nach, der weltgrößte Aluminium-Produzent Alcoaverlor 5,2 Prozent auf 27,19 Dollar und der Hersteller von Bergbau-Maschinen Caterpillar notierte 1,96 Prozent im Minus bei 66 Dollar.

Zudem wirkte sich die Ankündigung des weltgrößten Computerkonzerns Dell negativ aus, wegen einer Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC die Vorlage seines Quartalsberichts zu verschieben und sein Aktienrückkaufprogramm vorerst zu stoppen. Dell-Aktien verloren 1,93 Prozent.

Gestützt wurde der Markt dagegen durch die Äußerungen vom Präsidenten der Federal Reserve Bank in St. Louis, Poole, über die Kommunikationspolitik der US-Notenbank. Die Fed habe noch Spielraum für eine größere Klarheit, sagte Poole. Er fügte hinzu, die US-Wirtschaft sei nicht instabil, sondern robust. Allerdings bewege sich die Teuerungsrate auf einem Niveau, mit dem er nicht zufrieden sei.

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