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Marktbericht New York US-Börsen schließen nach Konjunkturdaten im Minus

Zinssorgen schürende US-Konjunkturdaten haben der Wall Street am Mittwoch Kursverluste beschert.

HB NEW YORK. Enttäuschende Ausblicke des Softwareherstellers Adobe und des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble sorgten zusätzlich für schlechte Stimmung am Markt. Ein zeitweise um mehr als zwei Dollar sinkender Ölpreis bescherte den Papieren der Öl-Multis deutliche Verluste.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,14 Prozent schwächer bei 11 400 Punkten. Im Verlauf hatte er sich zwischen 11 424 und 11 362 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 0,41 Prozent auf 1307 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,25 Prozent auf 2303 Stellen.

"Alle Zahlen, die derzeit veröffentlicht werden, liegen über den Erwartungen", sagte Volkswirt Scott Brown von Raymond James & Associates. "Was die Fed nächste Woche tun wird, wird keine Überraschung sein. Sie werden die Zinsen erhöhen", fügte er mit Blick auf die Sitzung der US-Notenbank (Fed) am kommenden Mittwoch hinzu. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, es könnte nach einer ohnehin erwarteten weiteren Anhebung der Zinsen um 25 Basispunkte am 10. Mai dann eine Pause im Zinserhöhungszyklus in der weltgrößten Volkswirtschaft geben.

Allerdings hatte Fed-Chef Ben Bernanke einem Fernsehbericht zufolge in dieser Woche noch einmal betont, dass er die Inflation aggressiv bekämpfen wolle. Brown zufolge weist nun vieles darauf hin, dass die Fed eine neue Phase der Zinserhöhungen einleiten könnte, sollten die Konjunkturdaten weiterhin so stark ausfallen.

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