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Marktbericht Österreich Konjunkturdaten ziehen Börse Wien nach unten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 3,48 Prozent auf 1 740,32 Punkte. Nach einem verhaltenen Start drehte der Markt nach überraschend schwach ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus der Eurozone nach unten und gab im weiteren Verlauf kontinuierlich nach.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 3,48 Prozent auf 1 740,32 Punkte. Nach einem verhaltenen Start drehte der Markt nach überraschend schwach ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus der Eurozone nach unten und gab im weiteren Verlauf kontinuierlich nach. Revidierten Daten zufolge ist die Wirtschaft der Eurozone im vierten Quartal um 1,6 Prozent und damit stärker als erwartet geschrumpft. Beschleunigt wurden die Börsenverluste Aktienhändlern zufolge durch die geringe Liquidität in der Osterwoche. Im Vorfeld des Osterwochenendes dürften viele Marktteilnehmer schon auf Urlaub sein, hieß es.

Größter Verlierer im prime market waren nach Vorlage von Zahlen Strabag und büßten 11,78 Prozent auf 13,55 Euro ein. Der operative Gewinn des Unternehmens fiel mit 270 Mill. Euro um 14 Prozent niedriger aus als im Vorjahr und ist dabei durch hohe Abschreibungen belastet worden. Die Analysten von Sal. Oppenheim haben ihre Anlageempfehlung für die Aktie in Reaktion auf die Zahlen von "Buy" auf "Neutral" gesenkt.

Größere Abgaben gab es auch in zahlreichen Indexschwergewichten. So büßten Wienerberger 6,96 Prozent auf 6,55 Euro ein. Erste Group verloren 6,25 Prozent auf 13,20 Euro. Raiffeisen International fielen um 4,28 Prozent auf 24,80 Euro. In ganz Europa fanden sich Bankenwerte unter den größten Verlierern. Telekom Austria verloren 5,41 Prozent auf 10,83 Euro. Sehr schwach zeigten sich auch OMV (minus 3,24 Prozent auf 25,05 Euro) und Voestalpine (minus 2,48 Prozent auf 11,78 Euro).

Unter den wenigen Gewinnern fanden sich Schoeller-Bleckmann mit einem Plus von 5,38 Prozent auf 22,31 Euro. Die Post-Aktie stieg bei gutem Volumen um 0,52 Prozent auf 21,42 Euro. Einem Aktienhändler zufolge könnte die Aktie von einer nach Handelsschluss anstehenden Aufnahme in einen Index der Dow Jones-Familie für Aktien mit hohen Dividendenrenditen profitieren.

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