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Mehr als sechs Prozent Minus Abwärtssog erfasst auch Lateinamerika

Der Kurssturz an den europäischen Börsen hat auch an den wichtigsten Handelsplätzen Lateinamerikas Panikverkäufe ausgelöst. Die Leitindizes in Brasilien, Argentinien, Chile und Mexiko gaben am Montag teils mehr als sechs Prozent nach.

HB SAO PAULO. Der wichtigste argentinische Index beendete den Handel auf Grund der grassierenden Ängste vor einer US-Rezession 6,3 Prozent im Minus auf dem tiefsten Stand seit fast einem Jahr.

Die Börse im brasilianischen Sao Paulo wurde außer vom „Schwarzen Montag“ in Europa von Übernahmegerüchten in der Eisenerzbranche belastet und tendierte 6,6 Prozent schwächer. Die Investoren stießen zudem Anlagen in der Landeswährung Real ab, aus Sorge, das am Freitag angekündigte Konjunkturprogramm reiche nicht aus, die USA vor einer Rezession zu bewahren.

Der mexikanische Leitindex verlor fünf Prozent. Die Verluste an der Börse in Santiago de Chile erreichten ebenfalls rund fünf Prozent. Die größten Verluste seit 1995 verbuchten die Märkte in Peru mit einem Minus von acht Prozent.

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