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Microsoft-Gründer Bill Gates erwartet weitere Finanzkrise in den USA

Während der Finanzkrise 2008 verloren Millionen Amerikaner ihre Jobs. Bill Gates glaubt, dass sie mit einer weiteren Rezession dieses Ausmaßes rechnen müssen.
4 Kommentare
Microsoft-Gründer Bill Gates erwartet weitere Finanzkrise Quelle: Reuters
Bill Gates

Der Microsoft-Gründer rechnet mit einer weiteren Finanzkrise in den USA.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfBislang waren sich Ökonomen einig: Die Finanzkrise aus dem Jahr 2008 sorgte für den stärksten Wirtschaftsabschwung in den USA seit der Weltwirtschaftskrise. Microsoft-Gründer Bill Gates schließt nicht aus, dass die USA in Zukunft auf eine weitere Finanzkrise dieses Ausmaßes zusteuern werden.

In einer Fragegrunde („Ask me anything“, AMA) auf der Internetplattform Reddit fragte ein Besucher den 62-Jährigen, ob er glaube, dass es in naher Zukunft einen so starken Abschwung wie vor zehn Jahren geben werde. „Ja. Es ist schwer zu sagen, wann, aber er wird sicherlich kommen“, antwortete Gates.

Die Finanzkrise aus dem Jahr 2008 führte in den USA zu einer großen Rezession, bei der mehr als acht Millionen Menschen ihre Jobs verloren. Das Nettovermögen der US-amerikanischen Haushalte fiel um 19 Billionen Dollar.

Am Ende seiner Antwort versuchte Gates die Teilnehmer der Fragerunde zu beschwichtigen: „Trotz meiner Einschätzung bin ich ziemlich optimistisch, dass Innovationen und Kapitalismus die Situationen der Menschen überall verbessern werden.“

Zudem äußerte sich der Milliardär in der Fragegrunde kritisch zu Kryptowährungen und Elon Musks Idee für den Hochgeschwindigkeitszug „Hyperloop“. „Die Fähigkeit von Regierungen, Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Finanzierung von Terrorismus zu verfolgen, ist eine gute Sache“, sagte Gates. Er kritisierte, dass Kryptowährungen derzeit insbesondere dazu genutzt würden, um Fentanyl und andere Drogen zu kaufen – und somit „ziemlich direkt“ für Todesfälle verantwortlich seien.

Zwar werde auch weiterhin Bargeld zum Kauf von Drogen genutzt, fuhr Gates fort. Doch müsste man dafür physisch anwesend sein, was die Angelegenheit häufig erschweren würde.

Beim „Hyperloop“ ist sich Gates nicht sicher, ob das Konzept sinnvoll ist, zumal es schwierig sei, das Hochgeschwindigkeitstransportsystem sicher zu gestalten.

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4 Kommentare zu "Microsoft-Gründer: Bill Gates erwartet weitere Finanzkrise in den USA"

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  • „In einer Fragegrunde („Ask me anything“, AMA) auf der Internetplattform Reddit fragte ein Besucher den 62-Jährigen, ob er glaube, dass es in naher Zukunft einen so starken Abschwung wie vor zehn Jahren geben werde. „Ja. Es ist schwer zu sagen, wann, aber er wird sicherlich kommen“, antwortete Gates.“
    „Die Finanzkrise aus dem Jahr 2008 führte in den USA zu einer großen Rezession, bei der mehr als acht Millionen Menschen ihre Jobs verloren.“

    Was allerdings nicht heißt, dass es für diejenigen, die während einer solchen ökonomischen „Konstellation“ ihre Jobs verlieren nicht mehr als genug zu tun gäbe. Sondern nur, dass diese Art von (sinnvollen) „Jobs“ gerade mal wieder nicht ins Konzept der politisch Mächtigen passt.

    Zu „Beim „Hyperloop“ ist sich Gates nicht sicher, ob das Konzept sinnvoll ist, zumal es schwierig sei, das Hochgeschwindigkeitstransportsystem sicher zu gestalten“:

    Ob dieses Konzept sinnvoll ist oder nicht, sollte sich, wenn alles mit rechten Dingen zuginge, eigentlich im Rahmen eines demokratischen Prozesses (an dem also jeder einzelne Bürger aktiv beteiligt ist) herausstellen.

    Und zu: „Trotz meiner Einschätzung bin ich ziemlich optimistisch, dass Innovationen und Kapitalismus die Situationen der Menschen überall verbessern werden.“

    Die Geschichte der Menschheit hat gezeigt, dass er da allen Rückschlägen zum Trotz durchaus Grund zu hat. Immerhin.

    Wäre aber ganz sicher keine schlechte Idee, solche „Rückschläge“ wo immer das irgend möglich ist zu vermeiden. Das kann allerdings nur klappen, wenn sich wirklich jeder nicht nur für sein eigenes Wohlergehen, sondern auch das der gesamten Gesellschaft in der er lebt dafür verantwortlich fühlt.

  • Ach Peterchen: "Putin ist der reichste Mensch der Welt" - ist einfach nur falsch!

  • Ach Esboernchen....Putin ist der reichste Mensch der Welt!

  • Der gute Westen, könnte ja seine Schulden den bösen Putin schenken, dann wären die USA ihre Gesamtschulden von 60 Billionen Dollar los, auch Deutschland hätte 30 Billionen Euro Schulden u. Bürgschaften zu verschenken, weil wir so reich sind.

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