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Minsker Abkommen Diese Konzerne feiern die Waffenruhe

Die Ukraine und Russland haben sich geeinigt. Am Sonntag sollen die Waffen ruhen. Das Friedensabkommen löst an den Aktienmärkten Jubel aus. Der Rubel steigt – und mit ihm zahlreiche Aktien und Indizes rund um die Welt.
12.02.2015 - 15:11 Uhr

Einigung im Ukraine-Gipfel erleichtert die Börsen

Düsseldorf Die vereinbarte Waffenruhe in der Ostukraine ist noch keinen Tag alt, doch an den Märkten sorgt sie bereits jetzt für klare Gewinner. Vor allem Banken und Unternehmen mit großen Engagements in Russland profitieren von der beschlossenen Waffenruhe.

Besonders groß war die Erleichterung bei der österreichischen Raiffeisen Bank. Die RBI-Papiere kletterten zeitweise um knapp 13 Prozent auf 13,80 Euro und damit auf den höchsten Stand seit knapp zwei Monaten. „Ich führe das auf die jüngsten Meldungen zurück, dass es möglicherweise zu einer friedlichen Einigung ins Minsk kommt. Eine Aufhebung der Sanktionen wäre sehr gut für die Raiffeisen Bank International“, sagte Kepler-Cheuvreux-Analyst Thomas Neuhold.

Die RBI hat in Russland und in der Ukraine große Töchter. Diesen machte neben einer steigenden Zahl an faulen Krediten im vergangenen Jahr vor allem die Abwertung von Rubel und der ukrainischen Währung Hrywnia zu schaffen.

Wie den Unternehmen die Ukraine-Krise zusetzt
Russischer Rubel
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Die Ukraine-Krise belastet nicht nur russische Unternehmen. Welchen Firmen der Rubel-Verfall und die Sanktionen die Geschäfte verderben.

(Foto: dpa)
Metro
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Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts lassen beim stark in Russland engagierten Handelsriesen Metro die Gewinne schrumpfen. Rund 60 Millionen Euro verlor der Konzern im wichtigen Weihnachtsgeschäft, weil der Rubel in Folge der Krise um die Ukraine und der Sanktionen des Westens eingebrochen ist.

(Foto: dpa)
Raiffeisen
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In Russland will die Raiffeisen Bank ihr Engagement um ein Fünftel zurückfahren und sich künftig vor allem auf das Firmenkundengeschäft konzentrieren. Bis zuletzt hatte Raiffeisen in dem nun von einer Wirtschaftsflaute gezeichneten Land einen großen Teil seiner Gewinne erwirtschaftet. Auch im vergangenen Jahr verdiente das Institut dort 342 Millionen Euro. In der Ukraine, wo ein Verlust von 290 Millionen Euro zu Buche stand, soll das Geschäft um 30 Prozent schrumpfen.

(Foto: Reuters)
Wintershall
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,Im Dezember war ein geplanter Milliarden-Deal zwischen Wintershall und Gazprom gescheitert. Der bis zum Jahresende angestrebte Anteilstausch sei „aufgrund des schwierigen politischen Umfelds“ abgeblasen worden, hieß es. Das Unternehmen wolle Aktivitäten mit Gazprom in Europa und Russland aber fortführen, sagte der Chef der Kasseler Öl- und Gasgesellschaft, Rainer Seel,e Anfang Februar.

(Foto: dpa)
Opel
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Am kriselnden russischen Automarkt wurden 2014 mit knapp 2,5 Millionen Neuwagen 10,3 Prozent weniger verkauft als im Vorjahr. Der schwache Rubel und die Konjunkturkrise, die durch den Konflikt in der Ukraine noch verschärft wurde, belasteten das Geschäft. Die Marke Opel büßte sogar mehr als 20 Prozent ein und konnte nur noch 65.000 Fahrzeuge absetzen, der Absatz der GM-Schwestermarke Chevrolet sank um fast 30 Prozent.

(Foto: dpa)
Kia
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Der südkoreanische Autobauer Kia Motors bekommt seine starke Abhängigkeit vom Russland-Geschäft zu spüren. Der Rubel-Verfall trug im vergangenen Quartal zu einem Einbruch des Gewinns um 54 Prozent auf umgerechnet 355 Millionen Euro bei, wie das Unternehmen Ende Januar mitteilte. Für das laufende Jahr erwartet es ein Absatzminus in Russland von zwölf Prozent. Kia ist gemeinsam mit dem Schwesterkonzern Hyundai Motor die Nummer zwei auf dem russischen Automarkt. Dort drückt die allgemeine Konjunkturschwäche massiv auf die Nachfrage.

(Foto: AFP)
Fresenius
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Der Gesundheitskonzern Fresenius hat angesichts der Ukraine-Krise seine Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen in Russland aufgegeben. Der im April angekündigte Schulterschluss der Fresenius-Tochter Kabi mit dem Moskauer Pharmakonzern Binnopharm werde nicht weiterverfolgt, erklärte der hessische Dax-Konzern bereits im November.

(Foto: dpa)

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