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Nikkei, Topix & Co Aktien von ZTE und Lenovo stürzen ab

Die Börsen in Fernost folgen den US-Aktienmärkten ins Minus. Tech-Aktien stehen auf den Verkaufslisten.
Update: 05.10.2018 - 08:00 Uhr Kommentieren
Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. Quelle: AP
Börse Tokio

Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel.

(Foto: AP)

TokioHöhere Renditen für US-Anleihen haben am Freitag die japanischen Aktienmärkte belastet. Der Leitindex Nikkei sank in Tokio um 0,6 Prozent auf 23.843 Zähler und damit auf den niedrigsten Stand seit zwei Wochen. Der breiter gefasste Topix verlor 0,5 Prozent auf 1791 Punkte. Die Börsen folgten damit den Aktienmärkten in den USA ins Minus, denen die steigenden Renditen auf US-Anleihen zu schaffen machten.

Investoren schichten wegen der höheren Aufschläge in US-Staatsanleihen um, die von den anziehenden Zinsen in den USA getrieben werden.

Bei den Einzelwerten standen die Aktien japanischer Technologie-Firmen und Lieferanten des iPhone-Herstellers Apple auf den Verkaufslisten, nachdem ihre US-Konkurrenten ebenfalls Federn lassen mussten. So verloren Tokyo Electron 2,6 Prozent, Advantest Corp gaben 3,9 Prozent nach.

In Honkong stürzte die Aktie des chinesischen Computerherstellers Lenovo ab und verlor bis zu 22 Prozent. Später verkleinerten er das Minus auf 15 Prozent. Dem vorausgegangen war eine Bericht des Magazins „Businessweek“, dass das chinesische Militär mit einer spektakulären Aktion in Systeme von Amazon, Apple und US-Behörden eingedrungen sei.

„Lenovo hat nichts mit dem Hacker-Angriff zu tun. Aber da Lenovo Computer verkauft und seinen Sitz in China hat, könnten Anleger wegen der Stimmungslage Bedenken haben“, sagte Dennis Guan, Senior Analyst bei eFusion Capital der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Es ist sehr schwer vorherzusagen, wie sich die Dinge entwickeln werden.“

Auch der chinesische Handy- und Netzwerkbauer ZTE verlor nach der Veröffentlichung des Berichts deutlich an Wert und fiel letztendlich 11 Prozent. Auch Taiwans-Computerhersteller Quanta Computer, Inventec, Wiwynn und Wistron könnten laut der Analysten von JPMorgan in der Gunst der Investoren fallen.

Am Devisenmarkt in Fernost notierte der Euro mit 1,1506 Dollar nahezu unverändert. Auch der Dollar lag gegenüber der japanischen Währung fast unverändert bei 113,93 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9928 Franken je Dollar und bei 1,1423 Franken je Euro.


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