Nikkei, Topix & Co.: Anleger an asiatischen Börsen in Kauflaune
Die Anleger greifen zum Ende der Woche zu.
Foto: APSingapur. Am japanischen Aktienmarkt hat die Kauflaune zum Wochenschluss angehalten: Der Nikkei-Index stieg um ein Prozent auf 28.047 Zähler, der breiter gefasste Topix-Index schloss 1,1 Prozent höher. In der abgelaufenen Woche hat der Nikkei damit mehr als zwei Prozent zugelegt, in ersten Quartal kommt er auf ein Plus von gut sieben Prozent.
Die Sorgen um die Stabilität der Banken hätten erst einmal nachgelassen, sagte Kazuo Kamitani, Stratege beim Broker Nomura Securities. Unsicherheiten bezüglich der Gesundheit des Finanzsektors blieben aber. Der Kollaps der Silicon Valley Bank (SVB) in den USA vor drei Wochen sowie der Notverkauf der Schweizer Großbank Credit Suisse an den heimischen Rivalen UBS hatten Anleger an den Börsen zuletzt aufgeschreckt und für deutliche Kursverluste bei vielen Bankaktien gesorgt.
Versöhnlich stimmte die Anleger in Japan am Freitag auch, dass sich die Kerninflation in der Hauptstadt Tokio laut Regierungsdaten den zweiten Monat in Folge verlangsamt hat. Allerdings liegt die Inflation in Tokio mit 3,2 Prozent weiterhin über dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank, der Preisdruck in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt hält also an. Etwas weniger kauffreudig zeigten sich die Investoren in China.