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Nikkei, Topix und Co. Asiatische Anleger greifen Gewinne vor weiteren Inflationsdaten ab

In Anleger in Asien warten auf weitere Hinweise zur Inflation und Geldpolitik. Japans Wirtschaft ist im ersten Quartal weniger stark geschrumpft als zunächst gedacht.
08.06.2021 Update: 08.06.2021 - 09:41 Uhr Kommentieren
Die Anleger in Asien geben sich zurückhaltend. Quelle: dpa
Finanzmärkte - Japan

Die Anleger in Asien geben sich zurückhaltend.

(Foto: dpa)

Frankfurt, Tokio An den asiatischen Aktienmärkten haben Anleger vor den im Wochenverlauf anstehenden Inflationsdaten Gewinne mitgenommen. Investoren hofften auf Hinweise auf einen möglichen Zeitpunkt für eine Straffung der ultralockeren Geldpolitik. Am Mittwoch stehen Inflationsdaten für China an. Am Donnerstag folgen die US-Inflationsdaten für Mai, zugleich hält die Europäische Zentralbank ihre geldpolitische Sitzung ab.

„Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die globalen Märkte jetzt größtenteils einfach von einem großen Eventrisiko zum nächsten taumeln, ohne dass es dazwischen viel zu sehen gibt“, sagte Ray Attrill, Stratege bei der National Australia Bank (NAB). In Tokio gab der Nikkei-Index am Dienstag 0,2 Prozent auf 28.964 Punkte nach.

Zulegen konnten Arzneimittelhersteller im Zuge der Zulassung eines Alzheimer-Medikaments in den USA. Die US-Gesundheitsbehörde FDA gab dem Mittel Aducanumab des US-Biotechkonzerns Biogen, das zusammen mit der japanischen Pharmafirma Eisai entwickelt wurde, am Montag grünes Licht. Eisai-Aktien wurden vom Handel ausgesetzt, die in den USA gehandelten Titel hatten zuvor mehr als 50 Prozent zugelegt.

Die Börse in Shanghai lag 0,6 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,9 Prozent. Auf der Verkaufsliste standen nach dem Höhenflug vor allem Spirituosenhersteller.

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    Japans Wirtschaft schrumpft weniger als gedacht

    Japans Wirtschaft ist im ersten Quartal dieses Kalenderjahres weniger stark geschrumpft als zunächst gedacht. Nach revidierten Daten der Regierung vom Dienstag sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der vor Deutschland drittgrößten Volkswirtschaft der Welt in Folge eines erneuten Corona-Notstands auf das Jahr hochgerechnet um 3,9 Prozent. Zunächst hatten die amtlichen Statistiker einen Rückgang um 5,1 Prozent errechnet. Es war der erste Rückgang des BIP seit drei Quartalen. In den vorangegangenen Quartalen hatte Japans Wirtschaft noch kräftig aufgeholt, nachdem die Exportnation im Zuge der Pandemie in eine Rezession gerutscht war.

    Auf Vorquartalsbasis sank Japans BIP in den ersten drei Monaten dieses Kalenderjahres um 1,0 Prozent und nicht wie zunächst errechnet um 1,3 Prozent. Inzwischen hat die Regierung abermals den Notstand für Tokio und weitere Präfekturen bis vorläufig noch zum 20. Juni verlängert. Experten erwarten denn auch, dass es noch Jahre dauern wird, bis sich die japanische Wirtschaft vollständig von den Auswirkungen der globalen Pandemie erholt. Das Inselreich ist aufgrund seiner exportorientierten Wirtschaftsstruktur besonders stark von einem offenen und lebhaften Welthandel abhängig.

    Bezogen auf das gesamte abgelaufene Fiskaljahr, das am 31. März endete, schrumpfte Japans Wirtschaft im zweiten Jahr in Folge, und zwar unverändert um 4,6 Prozent. Das ist der stärkste Einbruch der wirtschaftlichen Leistung seit Beginn der Erfassung der Daten 1955.

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    • rtr
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